Rebellion in die Wiege gelegt!? Die Geschichte des Killian von Marser

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    • Rebellion in die Wiege gelegt!? Die Geschichte des Killian von Marser

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      Vater und seine Geschichten...

      Vater erzählt mir immer von der Rebellion gegen die vier Stämme. Er schwärmte regelrecht davon...
      Es hört sich eher an wie ein Mythos oder eine Legende. Früher mochte ich ihn gerne zuhören, aber von Jahr zu Jahr wurden die Geschichte
      langweilig und verloren an Bedeutung. Ich bin inzwischen 16 Jahre. Einer seiner Geschichten war, wo die Mauer des Omega-Packs fiel.
      Er gehörte zu einen Clan der sich Marser nannten. Sie kämpften fast jeden Tag an den Grenzen. Der gefühlte ewige Kampf gegen die
      schwarze Meute oder die weiße Front. Wenn ich so darüber nachdenke wieder spricht sich einiges. Er stellte es immer so dar, als wäre
      er direkt dabei gewesen? Aber wie hatte er das überlebt? Diese Fragen werde ich ihn nicht mehr stellen können. Die Geschichten waren
      immer voller Gewalt und Blutvergießen. Sie schnitten den Feinen ihre Steine heraus und trugen sie als Warnung um den Hals.



      Vater hatte diese Steine mir nie gezeigt.


      Mutter starb beim Clean Out, so nannte es Vater. Ihr Name war Fee. Es riss alle Familien auseinander und zerstörte nach Vaters Worten den Kampf um die Gerechtigkeit.
      Was war an diesen Vier Stämmen so schlecht und an der Grenze? Ich stelle ihm diese Frage nur einmal und erlangte eine Ohrfeige. Die Aufteilung und das Herrscherrecht
      der verschiedenen Familien schmeckt unseren oder eher Vaters Clan nicht. Es gab Zusammenschlüsse und Intrigen um an Ziel zu kommen. Er sprach von Tyrannen, die nur
      ihre eigene Ziele verfolgten. Die Familien rüsteten sich gegen ihre eigenen Freunde? Das war verwerflich in den Augen meines Vaters. Ist Rebellion nicht allgemein verwerflich?
      Ich hatte immer das Gefühl das Vater mir etwas verheimlichte. Vielleicht um mich zu schützen?



      Er trug viele Tattoos und Narben von der alten Zeit. Das Zeichen des Marser Clans! Auch ich bekam dies Zeichen auf die rechte Schulter als ich 16 wurde.
      Es war eine Ehre dies zu tragen sagte er... Es bedeutet: „Der Wille eines Raptors.“ Dabei wollte ich gar nicht den Willen eines Raptors haben?
      War ich jetzt ein Rebell? Ein Verräter der Tradition meiner Familie?

      Ich wollte einfach nur raus... Etwas erleben mit Vater zusammen. Die Lowboods sehen und hören.

      Sie erzählte immer so komische Geschichten aus einer ganz anderen Welt. So sagte Gunar vom Clan der Marser.

      Ich sollte ich mich eher für diesen Ort interessieren...
      Aber ich kenne diese Ort Ragnarök nicht, da wir sehr zurückgezogen lebten. Es klingt komisch, wenn man seine Heimat nicht kennt.
      Ich durfte nie so richtig das Haus verlassen. Vater hatte immer Angst mich zu verlieren. Er hatte es Mutter versprochen... Ich sah nur die Tiere aus weiter Entfernung.
      Die Langhälse oder die großen Himmelstiere. Einmal landete ein Lederflügler vor dem Haus. Dort saß ein Mann drauf und sprach mit Vater.
      Dieser Mann sah aus wie ein Krieger. Teils Metall, teils aus Leder war seine Rüstung. Es war irgendwie beängstigend. Aber scheinbar hatte er Vater nur etwas ausgerichtet.
      Er verschwand nach einigen Momenten wieder. Vater ging regelmäßig vom Berg herunter um nach seiner Aussage Essen zu holen. An diesem Tag kam Vater nicht mehr zurück.
      Ich wartete viele Monde und lebte von den Resten in unserer Vorratskammer. Irgendwann waren auch diese erschöpft und mich musste raus, ihn suchen.


      Vater hatte noch einen Bogen Zuhause und ein paar Pfeile. Er zeigte mir gelegentlich hinterm Haus wie es geht. So einiges zeigte er mir, aber immer nur in gewohnter Umgebung.
      Es war so komisch endlich alles zu sehen. Als ich den Berg runter gegangen war, bemerkte ich einen großes Tier in der Luft. Es war dort wo unser Haus stand.
      Vielleicht war es Vater? Ich machte mich so schnell es ging zurück auf den Weg zum Haus. Vater wäre nicht erfreut und enttäuscht von mir, wenn er mich
      bei meinen Ausflug erwischen würde. Als ich oben ankam, traute ich meinen Augen nicht. Unser Haus brannte lichterloh und es dauerte nicht lange da war nichts mehr übrig.

      Aber von Vater keine Spur...


      Ich musste weinen und war verzweifelt. Außerdem hatte ich Hunger. Die Glut des Hauses half mir in der Nacht nicht zu erfriere.
      Ich wünschte mir in diesen Moment so sehr das Vater mir doch noch einmal seine langweiligen Geschichten erzählt. So sehr vermisste ich seine Gegenwart.

      Ich hatte Angst...


      Angst vor den Gesichtslosen, die Nachts aus den Wäldern kommen würden. Oder von den Sankrus die mich versklaven werden, wenn ich weglaufe. Seine Erziehung?
      Auch wenn es nur eine Geschichte waren um mir Angst und Respekt einzuflößen.


      Alles nur Geschichten... Lügen?

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      Name: Killian von Marser
      Alter: 16 Jahre
      Größe: 1,70 Meter
      Geschlecht: Männlich
      Augenfarbe: Braun
      Haarfarbe: Dunkelblond






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      Zitat des Killian von Marser:

      "Was ist das? Ich habe dies noch nie gesehen..."
      "Endlich kann ich mir das aus der Nähe ansehen."
      "Könnte ich Vaters Geschichten gegen Überlebenstechniken eintauschen, würde ich es machen."
      "Ich will endlich mit den Lowbloods sprechen."
      "Wo ist die Mauer, von der mir Vater erzählte? Endlich kann ich mir selber ein Bild machen..."

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