Lilly

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    • NameLilly
      Alter25 Jahre
      HerkunftErde, Kanada
      Zeit auf RagnarokÜber 6 Jahre
      Grösse1.55 m
      Gewicht48 kg
      AussehenBlonde, längere Haare, grüne Augen,
      wirkt relativ fragil und sanft,
      schon gar etwas zu dünn
      BesonderheitenOftmals dunkle Ringe unter den Augen,

      Diverse Tattoos und Narben auf dem Körper,
      sowie ein etwas heller aussehendes Auge
      aufgrund von Iris-Heterochromie










      Lilly wurde in der Schweiz geboren und verbrachte die ersten 6 Jahre ihres Lebens dort. Ihre Eltern stammten ursprünglich aus Kanada, wohin sie nach diesen Jahren auch wieder zurückkehrten. Heute kann sich Lilly nur noch sehr vage an diese Zeit erinnern, sie weiss jedoch, dass sie noch einige Verwandten dort hat, weswegen sie sich fest vorgenommen hat, eines Tages wieder dorthin zu reisen.

      Die Mehrheit ihrer Kindheit und auch ihres Lebens verbrachte sie aber in Kanada, in einem kleinen und etwas abgelegenen Städtchen nahe eines grossen Waldgebiets, mit ein paar wenigen Bars und Supermärkten. Viel zu bieten hatte dieser Ort nicht, abgesehen von den vielen Besuchern aus aller Welt, die sich für die Jagd interessierten. Das Städtchen war bekannt für seinen Jagdtourismus, was allerdings die Arbeitsvielfalt etwas einschränkte.

      Ihre Mutter war eine studierte Anwältin und musste jeden Tag insgesamt 4 Stunden Fahrt auf sich nehmen, um ihren Job in der nächsten grösseren Stadt ausüben zu können, während ihr Vater sich ganz der Jagd und dem Tourismus widmete. Er führte sogar selbst Touren und Kurse durch um den Menschen aus aller Welt die Natur, die Jagd und das empfindliche Gleichgewicht zwischen Natur und Menschen beizubringen. Leider interessierten sich die meisten nicht wirklich für die Natur an sich oder wie man sie schützen konnte, sondern waren nur darauf versessen so schnell wie möglich einen Bären oder einen Wolf zu erlegen um damit auf Facebook oder Instagram angeben zu können.

      Lilly selbst war für die Jagd nicht geschaffen. Sie interessierte sich zwar für alles darum herum, die Natur, die Tiere und wie sie das alles wahren konnte, doch Jagen an sich war nichts was sie gerne tat. Dennoch lernte sie von ihrem Vater wie man zum Beispiel ein Huhn schlachtete, da solche Dinge seiner Meinung nach jeder können sollte. Auch wenn sie es nicht gerne tat, so kann sie heute wohl nur davon provitieren.

      Sie half ihrem Vater schon in jungen Jahren aus, auch wenn sie nie ein grosses Geheimnis daraus machte, dass sie die meisten Touristen nicht leiden konnte. Allgemein schien Lilly von Menschen nicht so viel zu halten und ihnen nicht zu trauen, auch wenn sie ganz klar wurde, weshalb sie so dachte. Ihr Vater war das genaue Gegenteil von ihr, offen und sozial eingestellt und konnte so gut wie mit jedem umgehen, auch mit etwas schwierigeren Menschen.

      Vielleicht war auch das der Grund, wieso ihr Vater ihr einen jungen Schäferhund zur Seite stellte und ihr die Aufgabe übertrug sich um ihn zu kümmern und grosszuziehen. Lilly verliebte sich sofort in den Welpen und nahm ihre Aufgabe für ihn zu sorgen sehr ernst. Im Laufe der Zeit wurden die beiden ein unzertrennliches Team, sodass er sie sogar zur Schule begleitete und anschliessend wieder nach Hause lief, nur um sie abends wieder abzuholen. Hunde waren in der Schule nicht erlaubt, ansonsten hätte sie ihn wohl mitgenommen.

      Während andere in ihrem Alter gerne auf Partys gingen, sich betranken oder auch schon ihre ersten Erfahrungen in Beziehungen machten, hatte Lilly nur wenig übrig für solche Dinge. Das war vielleicht auch der Grund, weshalb sie nicht wirklich viele Freunde hatte und sich lieber mit ihrem Vater oder Lou, ihrem Hund, beschäftigte. Für sie war es wichtiger sich zu überlegen, was sie nach ihrem Abschluss tun wollte. Beruflich war hier nicht wirklich viel zu tun, doch wirklich weg wollte sie auch nicht.

      Nach vielem Nachdenken und einigen Gesprächen mit ihren Eltern war für sie dann klar, dass sie nicht sofort nach ihrem Abschluss studieren wollte. Stattdessen hielt ihr Vater es für eine gute Idee, wenn sie dasselbe tat wie er einst. Eine Reise, um die Welt kennen zu lernen und sich klar zu werden ,was sie wirklich mit ihrem Leben anfangen wollte. Doch eine gewöhnliche Reise würde das nicht werden. Sie wollte ohne grössere Planung reisen und versuchen von Kanada bis nach Mexiko zu kommen. Ohne Flugzeuge.

      Also packte sie nach ihrem Abschluss einen Rucksack zusammen und machte sich dann anschliessend mit Lou auf den Weg. Ihr Handy nahm sie zwar mit, jedoch blieb es die meiste Zeit ausgeschaltet. Sie wollte es nur im äussersten Notfall einschalten und benutzen, als würde sie sich selbst beweisen wollen, dass sie auch ohne moderne Technik und ständige Ereichbarkeit an ihr Ziel kommen könnte.

      Die ersten Wochen verlief auch alles ohne grössere Probleme. Meist war sie zu Fuss unterwegs, schlief nachts dann irgendwo in Scheunen oder kleineren Motels oder manchmal auch einfach unter freiem Himmel. Lou schützte sie und war ein wertvoller Begleiter, zugegeben auch der einzige den sie brauchte. Auch wenn sie sich hin und wieder verloren vorkam und auch den falschen Weg nahm, so war Lou ihr niemals böse, sondern folgte ihr einfach weiter.

      Doch dann änderte sich alles. Ein Sturm zwang Lilly dazu sich irgendwo Schutz zu suchen, jedoch befand sich kein einziges Haus in ihrer Nähe. Genau genommen war nichts in ihrer Nähe, nur etliche Wiesen und Kornfelder, sodass sie gezwungen war in einem der Kornfelder auszuharren. Der Sturm hielt ziemlich lange an und Lilly kann sich nicht wirklich erinnern, ob sie ohnmächtig geworden ist oder ob sie eingeschlafen war, doch als sie wieder zu sich kam, war nichts mehr so wie es war.

      Lilly kam etwa 1 Jahr nach dem Cleanout nach Ragnarok, doch was genau in den 6 Jahren passierte, die sie nun bereits hier ist, ist nicht bekannt. Wirklich viele scheinen sie in dieser Zeit nicht gesehen zu haben… oder doch?