Jake´s Tagebuch

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen


    • Jake sitzt angelehnt an Geist der gerade schläft,ab und zu wacht er auf und schaut richtung Jake kurz danach schliesst er wieder seine Augen.
      Ein weiteres mal gibt er dem Tier zu verstehen sich auszuruhen.

      Sonst kannst du doch auch schlafen ohne Pause wenn ich auf dich acht gebe,sagt er leise zu Geist.


      Mir wird nichts passieren ich werde jetzt bedachter handeln,nichts tun was mich oder meinen platz hier gefährdet.




      Jake starrt eine weile sein Buch an und entschliesst sich etwas zu schreiben.


      Ich habe sie angelogen,allen drei habe ich ins Gesicht gelogen nur um meinen Bruder zu schützen.
      Gerne würde ich es ihnen sagen aber das wäre dann mein letzter Tag hier,also muss ich mit der Lüge Leben,auch wenn ich es hasse.


      Ich sagte ihnen das Liam nur unter vier Augen mit Cato reden wollte.
      Dabei war mir klar das ab den Tag als Fibi mir sagte das Cato erneut versuchte Liam zu Töten,das ich ihn auslöschen würde,allein nur das er nie wieder die chance bekommen sollte ihm etwas anzutun.


      Kurz überfliegt er das von ihm geschriebene und reisst kurz danach die Seite aus dem Buch während er sich umsieht,danach stopft er das Blatt in seine Hosentasche.




      Gestern habe ich Liam getroffen und wieder einmal hatte er sich komplett verändert,ich war zwar froh als ich hörte das er nun in Sicherheit war aber sein aussehen hatte sich stark verändert.
      Nicht nur andere Kleidung trug er sondern er war auch an grossen flächen seines Körpers Tatöwiert.
      Jemand anderes hätte ihn wohl nicht erkannt aber mir war klar wer da vor mir stand,dazu kenne ich ihn zu gut.
      Trotzdem mache ich mir sorgen,immerhin war er es der immer sagte ich sollte ein eigenes Leben führen und selbstständig sein.
      Und jetzt vergisst er alles an was er glaubte und ordnet sich unter,ich konnte es kaum glauben als er es mir sagte.


      Aber immerhin ist er ja bei Leuten die ihm vertraut sind Nash und Cara kennt er ja schon länger als ich und besonders Cara bedeutet ihm viel glaube ich.


      Ich werde nie wieder bei Fibi auftauchen den sie zieht Cato vor,generell werde ich schauen müssen wem ich wohl besser aus dem Weg gehe.


      Es wird sicherlich viel Zeit vergehen bis diese sache vergessen ist.


      Ich werde mit Liam über die artefakt splitter reden müssen,ich denke weder Vaan noch Ulysses sind zufrieden bis sie die dinger zerstört haben.
      Sie werden sie sich holen ob er will oder nicht,wie verdammt nochmal soll ich damit umgehen wenn sie ihn verletzten oder umbringen?


      So sehr ich auch überlege ich komme auf keine Antwort die mir gefällt,sie wiegen beide gleich schwer.
      Ich kann mich nicht entscheiden.




      Unzufrieden wirft Jake das Buch in sein Zelt und zieht es zu.
    • Jake sitzt allein im Hof von Ulysses Haus und schreibt in sein Buch.



      Ich bin nun alleine hier und habe keine ahnung wann die anderen zurück kommen.


      Nach diesem Überlebenskampf haben sie sich auf Vaan´s Befehl zurückgezogen,alle ausser mir.
      Ich kann mir zwar vorstellen das dieser ort bestimmt so etwas wie eine Heilige stätte ist wo nur wahre Sankru rein dürfen,aber das Gefühl nach dieser Schlacht einfach zurückgelassen worden zu sein ist mehr als enttäuschend.


      Ramona und Ulysses zeigten verständnis und wollten mit Vaan darüber reden,mehr als abwarten kann ich gerade nicht.


      Ich werde mich noch heute zu der Höhle von Steven aufmachen,ich habe ihn gewarnt uns anzugreifen nun wird er durch meine Hand sterben.
      Wenn ich Trunks alleine irgendwo sehe werde ich auch ihn Töten und wenn ich noch einmal sehe wie Lincoln mit Geist in den klauen seines Vogels davonfliegt werde ich seinen ganzen Clan auslöschen.
      Noch nie hatte ich mich so schlecht gefühlt wie in diesem moment,dabei hatte ich ihn nichtmal angreifen lassen zu seinem schutz.


      Lincoln hat Liam bereits so beeinflusst das ich ihm nicht mehr trauen kann,das ist zwar traurig aber wir haben getan was wir konnten und nun muss ich wohl damit Leben.
      Ich kann mich nun voll und ganz auf die Sankru konzentrieren, aber ich werde sicher nicht ewig hier auf sie warten.


      Jake legt das Buch weg als er klägliche laute im Hinterhof hört.
      Als er nachschaut sieht er das das grosse Känguru sich wohl kaum noch auf den beinen halten kann,als es sich hinsetzt läuft er zu den Jerboa´s und nimmt zwei grosse Karotten aus der Schüssel.


      Vorsichtig nähert er sich dem Tier aber es zeigt keine Reaktion,er versucht dem Tier verständlich zumachen das das Futter ist und fängt selbst an eine der Karotten zu essen,aber das Tier scheint sich nicht dafür zu interessieren.
      Resignierend lässt sich Jake zu boden sinken und gibt seine versuche auf.
    • Als Jake am Morgen sein Zelt verlässt fällt sein blick auf einen Korb den Jemand wohl dort platziert hat.


      Misstrauisch und vorsichtig hebt er einen Stein von dem Korb, darunter befindet sich ein Zettel.
      Mit dem Zettel in der rechten Hand wühlt er etwas darin herum um zu schauen was drin ist.


      Jake wusste nach einem blick auf den Inhalt sofort von wem der Korb sein muss.


      Mit einem leichten Lächeln setzt er sich an sein Zelt und lies die Nachricht auf dem Zettel.
      Schnell wich das Lächeln einem entäuschtem Blick,auch ein paar tränen konnte er nicht zurückhalten.


      Nachdem er auch mit der Rückseite des Blattes fertig war wirkte er Wütend, er stellte den Korb ins Zelt und zerbrach einen Speer der neben ihm im Boden steckte.


      Bevor er im Zelt verschwand gab er Geist zu verstehen Wachsam zu sein.
    • Als Jake am Abend den unteren bereich seines Hauses betritt stolpert er über seinen vollgepackten Rucksack der an der Tür stand.
      Er stinkt ein wenig als ob irgendetwas darin schon schlecht geworden war.


      Jake nahm einen Beutel Munition und sein Tagebuch aus dem Rucksack und schüttete den rest des Inhaltes über den Felsvorsprung vor seinem Haus.
      Als er wieder reingeht legt er den Beutel mit den Schrotkugeln und das Buch auf seinen Tisch,einige Zeit schaut er auf den Tisch dann holt er sein schreibzeug aus einer der Kisten.
      Er blättert bewusst das Buch von hinten durch um zur nächsten unbeschrieben Seite zu kommen,er zögert eine weile aber beginnt zu schreiben.



      Dieser scheiß Rucksack,jetzt steht er nun schon wochen dort,dabei sollte es doch wenige Tage später losgehen.
      "Du musst dich vorbereiten Jake,wir werden dir zusammen einen Bären besorgen".


      Alles was ich wollte ist das die Ausbildung weitergeht,und naja ich war echt Baff als Vaan sagte wir würden zusammen losziehen wegen der Bären.
      Und jetzt?,jetzt ist er wieder erstmal weg,wohin? keine ahnung,habe nicht genau zugehört,ich weiß auch nicht wann er wiederkommt.


      Ich glaube die anderen finden es nicht besonders schlimm,naja sie haben ja alle was zu tun.
      Jeder kann irgendwas,Ammaniez kann nähen Ulysses schmieden usw.


      Es wird an der Zeit etwas zu finden was ich besser kann als alle anderen,vielleicht ziehe ich das mit dem Bären auch alleine durch.
      Das wird aber nicht so einfach,ich denke da an den grossen Vogel den ich und Liam an uns gewöhnen mussten als aufgabe in der Wüste,
      Liam hat diese Pfeile gemacht,eine schwache version verglichen mit denen von Ramona,wir haben ihn betäubt und mit einem behelfsmäßigem Flaschenzug auf den Rücken von Geist gebunden.
      Dann haben wir ihn zu der kleinen Ruine bei der Arena gebracht und mit einer schweren Holztür eingesperrt.


      Ich kann mir denken das ein ausgewachsener Bär einige von diesen pfeilen braucht um endlich einzuschlafen,ausserdem gibt es keine Ruinen in der nähe wo ich ihn einsperren könnte.
      Etwas bauen kommt auch nicht in frage da würde er locker ausbrechen.


      Charlie hat es geschafft das sein Vogel ihn weder Frisst noch abwirft,vielleicht kann er mir einen Rat geben.



      Jake schlägt sein Buch zu und verstaut es oben in einer schublade,danach legt er sich schlafen.
    • Jake sitzt angelehnt an eine Wand auf dem Dach seines Hauses und schreibt drauflos.


      Ich habe einige Ideen wie ich das mit dem Bären anstelle,aber ich fange mit den einfachsten dingen an.
      Gestern habe ich alle meine sachen hier zu hause gelassen, alles was ich mit hatte war nur eine alte Hose und ein paar Bola´s.
      Die erste Idee die ich hatte ich wollte wissen ob ein Bär schneller ist als ich,ob ich ihm im Notfall davonlaufen konnte,da mein Pferd ein absoluter Feigling ist kann ich es nicht mitnehmen.


      Ich ging ein ganzes stück den Fluß hinab und als ich bei der alten behausung von Ray und Ammaniez ankam bin ich kurz hochgeklettert um zu sehen ob noch etwas nützliches herumliegt.
      Aber ausser ner menge Sand die sich im Haus angesammelt hatte fand ich nichts.
      Als ich runterklettern wollte sah ich etwas komisches weit weg im Wasser,es sah aus wie ein zugewuchertes kleines Haus.
      Es war wirklich gut getarnt,das ganze Dach war voll mit Pflanzen.


      Ich näherte mich vorsichtig und kletterte auf die Plattform,das ganze ding stand auf Stelzen und es sah nicht alt oder verlassen aus.
      Während ich mit aller Kraft versuchte die Tür zu öffnen hörte ich die Stimme von Deisek,ich erkannte sie nicht sofort.


      Ich war wirklich ne ganze Zeit dort,wir haben uns lange unterhalten und mittlerweile glaube ich das er echt okay ist.
      Er bot mir sogar Hilfe an bei meinem Projekt,aber zunächst lehnte ich ab da ich es zuerst alleine versuchen will.
      Da es mittlerweile recht dunkel war bin ich erstmal wieder heimgekehrt.
      Ich freue mich schon heute loszulegen vielleicht schaue ich auch bei Charlie vorbei,es ist schön ab und zu auch mal mit anderen zu reden.


      Jake steht auf legt sein Buch in die schublade und verlässt mit einer Bola in der Hand das Plateau.
    • Neu


      Als Jake sein Buch aufschlägt steht bereits unten sein Pferd fertig beladen mit Zelt,Schlafsack und anderen utensilien.



      Jetzt geht es also los,langsam ich werde zuerst beobachten und einige dinge ausprobieren.
      Mit diesen einen Trunk von Ramona kann ich ganz dicht an sie ran ohne das sie mich wittern können.
      Charlie hatte mir diesen tollen platz gezeigt aber er warnte mich auch vor der Stärke der Bären,generell war das Gespräch mit ihm sehr hilfreich,er konnte so einiges an wissen dazu beitragen,sogar noch mehr als ich mir erhofft hatte.
      Auch bot er mir seine Hilfe an mir dabei zur Hand zu gehen aber ich lehnte vorerst ab ich will es alleine schaffen.
      Er hat mich mit seinem Wissen schon stark unterstüzt,eine sache hat mich aber verwundert.
      Ich weiß nicht ob er es im scherz gesagt hat aber er fragte sich wohl ob er hierbei nicht sein eigenes Grab schaufeln würde.
      Mir ist bewusst was früher zwischen uns lief aber ich muss zugeben das hat mich sehr überrascht.
      Er hat meine aussage das ich ihn als Freund ansehe direkt auf die probe stellen wollen und hat etwas eingebunden was ich sehr wohl als großes Ziel vor Augen habe.
      Dieses Ziel ist mit den momentanen ereignissen sowieso in große ferne gerückt aber ich habe ehrlich geantwortet und hoffe er hats geglaubt.


      Generell denke ich dies ist eine gute sache,ich hatte schon lange nicht mehr so eine vorfreude etwas zu tun.
      Ich werde den anderen noch eine Nachricht hinterlassen.


      Nachdem Jake beim Haus von Ulysses und Ramona war steigt er auf sein Pferd und reitet davon.