Jake´s Tagebuch

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    • Jake´s Tagebuch

      Jake sitzt in dem kleinen Gästezimmer und schaut sich um.


      Ganz alleine im Raum fühlte er sich überhaupt nicht wohl.


      Er greift sich das buch aus dem kleinen beutel den er bei der Ruine geklaut hat.


      Jake starrt eine weile das Buch an und schüttelt den Kopf,danach beginnt er zu schreiben.


      Ich komme mir vor wie ein dummer viertklässler der in sein scheiss Tagebuch schreibt.


      Aber ich weiß sonst nicht wie ich mit der Situation klarkommen soll.


      Ich habe keinen plan wo zur Hölle ich bin,die wenigen Leute die ich getroffen habe hatten komische sachen an,
      fast wie im Mittelalter.


      Als ich hier ankam verfolgte mich so eine Komische echse,ich flüchtete richtung einiger Häuser.


      Ich verkroch mich hinter einem Schrank und die Echse hat dann ein Pferd gegessen was da rumstand.


      Auch bei den Leuten wo ich jetzt bin,hier sind so viele Tiere die ich alle noch nie gesehen habe und alle sehen sehr gefährlich aus.


      Ich fühle mich dort auch nicht besonders willkommen,als ich ankam ging einer der "Brüder" mit einem Messer auf mich los.


      Aber wo soll ich denn bitte hin,ich kenne diesen Ort nicht und ausserhalb dieser Mauern überlebe ich sicher nicht lang.


      Obwohl ich war gestern mit diesem Liam kurz draussen,er ist irgendwie auch nicht ganz normal,er sagte er wäre 13.


      Ich glaube wenn ich mit 13 herkommen würde dann fände man mich sicher in irgend ner ecke hocken und rumheulen.


      Hoffentlich wache ich einfach morgen wieder zuhause auf.
    • Die letzten Tage haben nicht wirklich dazu beigetragen das ich mich hier besser fühle.


      Ich war draussen,diese Frau nahm mich auf ihrem Tier mit,wir waren gerade am Teich und zuerst bekam ich gar nicht mit was geschah,


      ich war viel zu beschäftigt damit mich festzuhalten und die Augen zuzukneifen.


      Plötzlich packte mich was am Arm und riss mich vom Tier,ich spürte kaum etwas alles ging so schnell.


      Als nächstes wachte ich am Wasser auf,ich hatte solche schmerzen mein rechter arm brannte wie Feuer.


      Ich erinnere mich nicht mehr ganz wie ich zurück ins Gästezimmer kam,aber ich wusste nun das sie mich damit nicht angelogen haben.




      "Liam" ich dachte er wäre irgendwie sonderbar,manchmal war alles okay und im nächsten moment war er wieder abweisend.


      Ich verstehe jetzt warum er so ist,glaube ich zumindest.


      Dadurch bin ich jetzt echt verunsichert,ich dachte vielleicht könnten wir gute Freunde werden immerhin ist er nicht so alt und angsteinflößend wie die anderen.


      Mir geht es eigentlich schon besser und die Decke fällt mir auf den Kopf,doch raus will ich auch nicht.


      Ich habe schon ein schlechtes gewissen die Leute hier zu nerven und essen zu nehmen da ich ja nichts dazu beitragen kann.


      Vielleicht kann Liam mir helfen selbstsändig zu werden,er kann es ja auch.
    • Jake sitzt neben Lucy und ihm scheint es etwas besser zu gehen da er jetzt etwas hat was er aus seiner Welt kennt.



      Hope hat mir eins ihrer Pferde anvertraut,überhaupt ist sie wohl die netteste Person hier glaube ich.


      Ich habe zwar angst das Lucy was passiert und Hope dann böse auf mich wäre,aber ich weiß es wirklich zu schätzen.


      Vor ein paar Tagen war ich mit Sander draussen,er wollte mit mir Bogenschiessen üben.


      Hatte mich schon gefreut bis ich dann rausfand auf was ich schiessen sollte,ich war der meinung ich sollte auf Bäume oder so zielen,


      aber Sander brachte mich dazu auf ein Reh zu schiessen,es dauerte recht lang bis ich mich überwinden konnte.


      Das arme Tier,hätte er mich nicht auf was hässliches schiessen lassen können?


      Dann kam der Hammer ich sollte es auch noch ausnehmen,er machte den ersten schnitt und ich musste mich fast übergeben.


      Er sagte wenn ich mich nicht nur von beeren ernähren will muss ich sowas eben tun.


      Ohne viel darüber nachzudenken brachte ich es irgendwann fertig.



      Diese Welt ist einfach der letzte Dreck und ich will einfach nur zurück.




      Liam war die letzten Tage auch kaum da,er hat zwar ne macke und nen echt schrägen Humor aber ich mag ihn trotzdem noch.


      Diese Frau ich kenne ihren namen noch nicht,sie will demnächst mal mit mir nach draussen,jetzt wo ich Lucy habe ist die Angst nicht mehr so gross.


      Ich freu mich sogar schon darauf,Lucy ist soo schnell die kann vor allem wegrennen.

    • Jake sitzt in einer ecke des kleinen Strohgebäudes wo sich die Jerboa´s aufhalten.


      Er starrt auf sein Buch und muss an Liam denken,sein blick ist wütend.


      Dann schaut er auf und vor ihm sitzt sein Otter Teemo,sein blick entspannt sich,er setzt ihn neben sich und beginnt zu schreiben.






      Es ist schon irgendwie verrückt.


      Verrückt wie ich jemanden den ich eigentlich mochte nun hasste und jemanden den ich nicht mochte nun gern habe.


      Liam hat wirklich einen Knall,und das schlimmste für mich war das alle so tun als wäre es nie passiert.


      Marcus den ich am anfang als lauten fluchenden Vollidiot abgestempelt hatte zeigte eine ganz neue Seite von sich.


      Er half mir mit meinen Basteleien und brachte Teemo in mein Leben,den wohl süssesten Fratz überhaupt.


      Auch Cara ist jetzt netter zu mir,sie bringt mir bei welche Tiere gefährlich sind und hilft mir beim Bogenschiessen.


      Sie gibt mir auch manchmal kleine aufgaben was ich selber herstellen könnte,mittlerweile bin ich ganz gut darin.


      Es gibt auch viel zu Lachen wenn sie beschreibungen von dingen hört die sie nicht kennt.



      Ich muss jetzt aufhören Teemo hat Hunger.




      Jake steht auf und geht nach oben zu seiner Kiste dort zieht er seine Rüstung über und greift sich einen Speer den er selber gemacht hat und geht richtung Teich

    • Jake liegt fast schon bewusstlos auf dem rücken von Geist während das Tier ihn zurück zum Horst trägt,es ist mitten in der Nacht als Geist sich zu seinem Platz begibt und den weinenden Jake vor sich ablegt.


      Besorgt schaut das grosse Tier auf ihn herab und legt sich neben ihn.


      Als es langsam morgen wird geht es Jake schon besser,er setzt sich neben Geist und holt sein kleines Buch heraus und beginnt zu schreiben.




      War ziemlich Dumm im Dunkeln rauszugehen,besonders weil ich niemandem bescheid gesagt hatte.


      Immerhin weiß ich jetzt das auch wenn ich Geist habe es keine Garantie dafür gibt das mir nichts passiert.


      Ich verstehe zwar nicht warum er mich ausgesucht hat aber ich bin dankbar das er mich gerettet hat und auf mich aufpasst.


      Meinen Tod konnte er Gestern nicht verhindern aber als ich am Strand wach wurde war er kurz danach schon bei mir.


      Wie soll ich den jetzt den anderen erklären das ich schon wieder alle meine sachen verloren habe?




      Ich habe in den letzten Wochen oft mit Ian gesprochen,er hat viele Ideen und Pläne wie es scheint,auch mit Hope habe ich gestern geredet was mir sehr geholfen hat.



      Als er plötlich geräusche von oben hört packt er sein Buch ein und geht in sein Bett zum schlafen.
    • Während Geist auf der seite liegend auf seinem platz beim Horst schläft,sitzt Jake an ihn gelehnt und fängt an in seinem Buch zu schreiben.




      Ich habe Ian gesagt was passiert ist,keine ahnung was ich erwartet habe aber das ich meine sachen verloren habe schien ihm nichts auszumachen.


      Stattdessen hat er mir neue sachen gegeben,eine neue Rüstung die mir auch besser passt und auch stabiler aussieht.


      Etwas später gab er mir noch ein neues Schwert,es war keine ordinäre Klinge,es war etwas besonderes.


      Es sah aus als hätte es einiges an Arbeit und Zeit gekostet um es herzustellen,ich sollte nun wirklich aufpassen das ich davon nichts verliere.


      Ich wollte mir noch einen Bogen machen aber es geling mir nicht so einen guten zu bauen,den ich von Cara bekommen hatte war echt gut und ausserdem war ich schon echt gut mit diesem Bogen.


      Nach hilfe suchend fragte ich dann Ian,der mir ein Buch gab,ein Buch voll mit seiten die er selber geschrieben hatte.


      Es schien das jedesmal wenn er eine möglichkeit fand seinen Bogen zu verbessern hielt er fest was man dazu bräuchte und wie man es anstellte.


      Ich fragte mich was er noch so alles für Bücher geschrieben hatte,so langsam begreife ich das er nicht nur jemand mit einem Plan und Ideen ist,er weiß sie auch umzusetzen,daran habe ich keine zweifel mehr.


      Als ich mit dem Buch fertig war sammelte ich die benötigten dinge,bis auf eine sache.


      Etwas ziemlich ekelhaftes brauche ich noch,aber anstatt Ian zu fragen werd ich mich selbst drum kümmern,Geist kann mir hierbei helfen.


      Gestern habe ich noch zwei Typen kennengelernt,der eine schien ziemlich okay,aber dieser Typ in Orange war nicht gerade nett.


      Und natürlich nervt Liam wieder wie sonstwas,ich sollte bald mit dem Training anfangen dann muss ich mir sein Gelaber nicht mehr anhören,dann werde ich ihm eine verpassen.


      Momentan ist er mir mit seinen Tricks noch überlegen,aber nicht mehr lange.



      Jake legt sein Buch beseite und schläft neben Geist ein.
    • Jake sitzt in seinem neuen Zimmer das Marcus für ihn hergerichtet hat und fängt an in seinem Buch zu schreiben.



      Ich hatte heute schon wieder diesen Albtraum.


      Dieser Schrei von diesem riesen Monster aus der Höhle,er weckt mich seither jeden morgen.


      Obwohl mir in letzter Zeit auch gutes wiederfahren ist fällt es mir schwer über dieses erlebnis hinwegzukommen.




      Ich bin jetzt einer von ihnen,ich gehöre zur Familie und habe geschworen meinen "Brüdern" im Kampf zur seite zu stehen.


      Trotzdem habe ich sie in der Höhle im stich gelassen,anstatt Ian zu suchen habe ich mich in einer ecke verkrochen.



      Vaan,ohne ihn hätte ich es nicht lebend da raus geschafft,er sagt ich hätte zu viel Angst,das sagen viele aber keiner sagt mir wie ich sie überwinde.


      Als ich dieses Monstrum sah habe ich komplett die Kontrolle verloren,bin ich wirklich ein nützliches mitglied dieser Familie?





      Gestern war ich mit Marcus und Vaan unterwegs,später waren wir auch in der Wüste und die beiden hatten nichts besseres zu tun als über diesen Drachen zu streiten.


      Sie redeten zu dritt auf Marcus ein und wieder stand ich nur nutzlos da anstatt ihm zu helfen.


      Aber ich verstehe auch die Meinung von Vaan,ich meine das hier ist "ihre Welt",wer sind wir ihnen zu erzählen ob es schlau ist einen Drachen zu besitzen oder nicht.


      Ich weiß noch als mein Kumpel Nick sich mit ein paar Russen angelegt hat weil sie sich über unsere Festtagsbräuche Lustig gemacht haben,die haben volles pfund aufs maul bekommen.


      Meiner neuen Familie werd ich nicht in den Rücken fallen,nachdem was sie schon alles für mich gemacht haben,auch wenn ich an meinem platz dort manchmal zweifel habe.
    • Jake wird mitten in der Nacht von der Kälte geweckt.

      Vorsichtig verlässt er sein Zelt und geht zu seiner Kiste,daraus holt er seine einfachen stoffklamotten um sich damit zuzudecken.
      Auf dem weg zurück zu seinem Zelt schaut er kurz zu Liam.

      Jake war sich nicht sicher ob er Frieren würde, aber er deckte seinen Bruder damit zu.

      Du brauchst es dringender flüstert er Liam zu,wissend das er ihn nicht hören würde.

      Danach ging er zurück in sein Zelt und da er erschöpft genug war schlief er wieder ein.

    • Jake sitzt innerhalb von Ulysses Mauern an eine wand gelehnt und blättert durch sein Tagebuch.
      Neben ihm liegt Geist und schläft.


      Als ich hier hergegangen bin hatte ich so ziemlich Angst vor allem,Angst vor der Wüste,Angst vor den Tieren und Angst vor Vaan.


      Das einzige wovor ich jetzt gerade Angst habe bin ich selbst,ich bin nicht mehr "Ich".
      Besonders als wir letztens am Horst waren habe ich es gemerkt,ich hatte mich so gefreut auf dem weg dorthin,
      doch als ich ankam wirkte alles irgendwie fremd,zudem hatte sich scheinbar einiges getan.


      Ich fühlte mich fehl am platz und das machte mir am meisten sorgen.


      In den letzten Tagen oder Wochen habe ich die furchtbarsten dinge erlebt und bin sehr oft gestorben,beim zwanzigsten mal habe ich aufgehört zu zählen.


      Gestern bin ich mit Vaan zu Fuß von den Schickedanz Typen bis in die Wüste gelaufen und hätte ich nicht diesen einen Fehler gemacht wären wir völlig unbeschadet angekommen.


      Wir sind teilweise durch den Sumpf gelaufen das war echt hart,aber wir sind durchgekommen.
      Es ist fast schon unglaublich wie einfach es mir mittlerweile fällt zwei Raptoren gleichzeitig auszuschalten,aber was heute morgen passiert ist war der Hammer.


      Ich war draussen um für Geist und mich etwas zu essen zu besorgen,hinten an der Brücke hatte ich zwei Raptoren gesehen und bin auf sie zugelaufen als sie mich sahen kam plötzlich noch ein dritter von rechts auf mich zu.
      Sicher das ich nur zwei schaffen und der Dritte mich Töten würde wusste ich das ich gleich sterbe aber es machte mir nichts aus.
      Stattdessen blieb ich ruhig und setzte mit der Bola einen nach dem anderen fest und dann standen da plötzlich drei Raptoren vor mir und sie konnten mir nichts tun,ich habe es fast schon genossen sie nacheinander abzuschlachten.


      Klar mach ich mir gedanken und fürchte mich davor nicht mehr ich selbst zu sein, das ist alles noch sehr neu für mich,aber es fühlt sich einfach gut an wenn man da raus geht und weiß das diese Monster für einen keine Gefahr mehr sind und man die Kontrolle über die Situation hat.
    • Jake sitzt auf einem Felsen neben den Zelten.
      Unglaubwürdig schaut er auf sein Tagebuch herab als er es durchblättert.


      Wieviel von dem bin ich noch?flüstert er vor sich hin.

      Und warum stört es mich so sehr das ich es nicht mehr bin?

      Ich weiss es nicht mehr.


      Er blättert noch ein weile in dem Buch,als er die letzte beschriebene Seite erreicht steht er auf und wirft das Buch in den Fluss.

    • Jake wird Nachts durch Regen wach,sein selbstgebautes Zelt schützt ihn nicht wirklich davor.
      Er macht sich mit Geist auf den Weg zu den zwei Zelten am Fluss.
      Als er am Morgen wach wurde hatte es bereits aufgehört zu Regnen und er machte sich auf den weg zurück.


      Wieder oben am Berg angekommen legte er sich ein paar dünne Baumstämme zurecht und versuchte mit Fasern und trockenem Stroh eine art unterstand zu errichten.
      Nach etwa einer Stunde Arbeit entzündete er ein Feuer um sich etwas Fleisch zu braten und brachte dann Geist etwas zu Fressen.
      Als er sich wieder der Arbeit widmen wollte,brachte ein Windstoß das wackelige gestell zu fall.
      Es fiel genau auf das Lagerfeuer wo die Fasern und das trockene Stroh sofort brannten wie Zunder und dadurch auch die Holz stämme anfingen zu brennen.
      Dadurch das die Stämme noch etwas Feucht waren etwickelte sich eine ziemlich grosse rauchsäule.
      (man kann den Rauch im grossem umkreis des ortes erkennen,wer ihn sieht und schauen will was dort brennt,der ort liegt im Norden der Wüste der bereits Kartografiert ist)

      Resignierend setzt sich Jake ans Feuer und seufzt:
      vielleicht sollte ich mir Hilfe holen.
    • Als Jake am morgen wach wird tut ihm alles weh.
      Muskelkater des Todes seufzt er während er sich langsam aufrappelt.


      Nachdem er aufgestanden ist bringt er zuerst sein Lagerfeuer zum brennen,danach geht er zu Geist und gibt ihn zu verstehen das er jetzt schlafen kann.
      Noch bevor Geist sich auf den Weg zu seinem Platz macht nimmt Jake das Leere Buch das er aus seinem Zimmer beim Horst geholt hatte aus dem Beutel von Geist.
      Danach geht er zum Feuer und legt einen Speer mit Fleisch darüber,dann geht er rüber zu Geist setzt sich neben ihn und holt das Buch hervor.

      Gestern war einer der schöneren Tage hier,ich verbrachte ihn bei Cervina die mir einiges über die unterwasserwelt beibrachte.
      Als sie im Wasser mit mir übte wie man sich unter Wasser bewegt und Kämpft waren auch immer ein paar Delfine da die uns neugierig beobachteten und uns zum spielen animierten.
      Ich habe wirklich eine menge gelernt und man muss wirklich einiges beachten wenn man im Wasser unterwegs ist.


      Sie hat mir sogar Schwimmflossen und ne taucherbrille mit Schnorchel geschenkt,die helfen unterwasser ungemein.
      Dennoch musss man vorsichtig sein,so interessant wie die unterwasserwelt aussieht so Gefählich ist sie auch.
      Das beste kommt ja noch,Cervina gab mir Fleisch um die Delfine zu füttern,das hat echt Spaß gemacht und einer der Tiere wich mir gar nicht mehr von der seite.
      Ich hatte grossen Spaß mit dem Delfin zu schwimmen,Cervina schlug vor das ich mich mit ihm anfreunde,aber da es hier in der Bucht auch manchmal Haie gab haben wir ihn in Cervinas Höhle gebracht da ist er sicher und ich kann herkommen um ihn zu füttern und mit ihm Spielen.


      Ausserdem habe ich jetzt eine Idee wie ich die Holzbalken an die in der erde steckenden Pfeiler festmachen kann.
      Es gibt hier in der nähe ein paar Metallvorkommen,ich werde versuchen kleine Nagelähnliche splitter herauszuschlagen und sie dann naja wie Nägel zu benutzen.


      Ich werde mich später auf jedenfall auf den weg zum Delfin machen um ihn zu füttern,ins Wasser sollte ich heute wohl nicht mir tut alles weh von gestern.


      Jake schaut noch einmal auf das von ihm geschriebene und legt danch das Buch beiseite
    • Jake sitz angelehnt an seinen unterstand und beginnt zu schreiben.


      Ich habe es endlich geschafft etwas kleines zu bauen,nichts aussergewöhnlich Luxuriöses aber das brauche ich auch nicht,bin ja eh die meiste Zeit unterwegs.
      Es ist echt gut geworden und auch stabil,nachdem ich die dünnen Stämme an die Pfeiler genagelt hatte habe ich den rest zusammen gebunden wie ein gestell und danach es mit Stroh und Blättern gefüllt.


      Auch war ich jeden Tag bei dem Delfin,es scheint ihm nichts auszumachen das er nur in der Höhle ist.
      Er freut sich zwar immer mich zu sehen weil ich eben Futter mitbringe und mit ihm spiele aber er lässt sich nicht reiten oder so.
      Ich habe versucht das er mich mitzieht wenn ich mich an seiner Rückenflosse festhalte,aber das lässt er nicht wirklich zu.
      Stattdessen will er immerzu spielen,manchmal schubst er mich sogar ein bisschen aus dem Wasser in die Luft.


      Mal sehen ich werde Cervina fragen ob sie eine Idee hat wie man ihm sachen beibringen kann.


      Als ich gestern in der nähe des Horstes war hab ich mal geschaut ob Liam und Ian wieder da sind,aber fehlanzeige die sind wohl noch unterwegs.
      Danach ging ich rüber zu Sander wo ich aber nur diesen Artjom gesehen habe.


      Ich habe eine weile mit ihm geredet.
      Artjom hat die selben Probleme wie ich als ich hier neu war.
      Er fühlt sich nutzlos weil er nicht helfen kann,zudem hatte er seinen Wolf verloren.


      Ich war mit ihm draussen um ihn zu suchen,eins ist klar er ist kein Kämpfer.
      Das war ich zwar auch nicht als ich hier her kam aber ich hätte zumindest gedacht das Sander ihn sowas beibringt.


      Er erzählte mir das ein Raptor ihn von seinem Tier geworfen hatte und er ihn deswegen verloren hat.
      Da Raptoren für mich keine Gefahr darstellen dachte ich könnte ihm vielleicht helfen.
      Ich habe ihn einige Bolas gegeben und ihm gezeigt wie sie funktionieren,dann sollte er einen Raptor damit fangen und das ist voll schiefgelaufen.
      Atjom hat ihn verfehlt und ist gestorben,nachdem Geist den Raptor getötet hat habe ich seinen Kram eingesammelt und bin zurück zu ihrem Haus.


      Ich werde demnächst mal wieder vorbeischauen,vielleicht kann ich ihm das eine oder andere zeigen das er sich vielleicht nicht so nutzlos fühlt.
    • Jake sitzt an seinem Schreibtisch beim Horst und schaut besorgt nach draussen.
      Nach einer weile beginnt er zu schreiben.




      Die letzten Tage ging es mir ziemlich gut und ich hätte nicht gedacht das sich das so schnell ändern würde,bis gestern.
      Ich habe einiges von Ian erfahren zu gewissen dingen und Leuten.


      Dinge die ich wohl wissen sollte,aber will ich sie wissen?
      Ich sollte vorsichtiger sein und auch aufmerksamer,denn scheinbar habe ich es ja nicht von selber bemerkt.


      Es ist wie bei diesem Film Matrix wo Neo sich aussuchen konnte ob er die wahrheit wissen will oder weiter im schein leben möchte.
      Mir wurde diese entscheidung genommen,aber ich werde im nachhinein froh darüber sein,da bin ich mir sicher.



      Ich bin sehr gespannt wie sich das alles in nächster Zeit entwickelt,eins ist klar ich werde es aufmerksam verfolgen und hoffentlich die richtigen entscheidungen treffen.


      Jake steht auf,holt sich noch etwas zu essen und verlässt mit Geist den Horst.

    • Jake sitzt bei sich zu Hause und beginnt zu schreiben.



      Da habe ich mir vorgenommen aufmerksamer und vorsichtiger zu sein und dann das.


      Nach langer Zeit habe ich Oskus mal wieder angetroffen,wir haben ein paar worte gewechselt und anscheinend hatte Ian ihn bereits über das geschehene aufgeklärt.
      Bis auf eine sache,Nova´s Tod.
      Ihm alles zu sagen war ein Fehler das weiß ich jetzt,nachdem ich ihm alles gesagt hatte sprang er auf sein Tier und verschwand so schnell das ich ihn nicht einholen konnte.
      Jedoch wusste ich doch genau wo er hinwollte,das dachte ich zumindest.
      Ich machte mich so schnell es eben ging auf den weg zu Ulysses um Oskus aufzuhalten mit allen mitteln,aber er war nicht dort.
      Ich verbrachte den rest des Tages und die folgende Nacht dort um Wache zu stehen aber er tauchte nie auf,sein Glück.



      Elois hatte ich zuvor auch noch einen besuch abgestattet,sie erzählte von einigen Frischlingen.
      Ich lies mir den Weg von ihr zeigen und schaute mir das mal an,schon letztens hattte ich auch eine strohhütte an Ian´s Anlegestelle gesehen aber niemand war dort.



      Irgendwie passte es mir nicht das sie sich hier so ausbreiteten,aber warum?
      Schliesslich konnten sie nichts dafür das sie hier landeten und zwar ganz genauso wie ich hier einst ankam.


      Ich verstand es nicht und habe es dabei belassen,ich muss mit Oskus reden damit er keinen Fehler macht,immerhin ist es meine schuld das er es weiß.


      Jake schlägt sein Buch zusammen und geht richtung Geist der gerade Schlief.
      Komm mein Grosser wir haben was zu tun.



      Kurz darauf machten sich die beiden auf den weg.
    • Jake sitzt auf einer großen Felsspitze in der Wüste,für ein paar Stunden sitzt er einfach nur da,nicht einmal Geist ist dort.
      Nach einer Weile holt er sein Buch heraus und beginnt zu schreiben.

      Gestern war einfach nur furchtbar.

      Ich traf Ian an der Burg und er zeigte mir woran er so gearbeitet hatte,es war wirklich mehr als beeindruckend.

      Wir redeten ziemlich lange und er naja wollte wohl mal richtig Klartext reden.
      Er hat soviel erzählt doch verstanden habe ich immernoch nichts,seine Antworten fühlten sich für mich an wie noch mehr fragen,fragen auf die ich schon so lange eine Antwort will.
      Aber anstatt er es mir sagt verpackt er seine Information in Aufgaben und hochtrabende Sätze durch die ich nicht durchblicke.
      Er sagte mir ich solle seine Werte weitertragen und die Familie unterstützen wenn er ach Mist.
      Ich fühlte mich noch nie so fern der Familie wie jetzt gerade und stattdessen er endlich mal für Klarheit sorgt erzählte er mir was bald passiert.
      Ich werde das nicht hier aufschreiben für den Fall das jemand mein Buch findet.

      Als ich mich zu oskus aufmachte war ich ziemlich sauer und durcheinander,ich versuchte es mir nicht anmerken zu lassen.

      Elois, ich dachte sie wäre okay,scheinbar habe ich mich in ihr getäuscht,hier hatte Ian rechtbehalten,vertraue niemandem.

      Ich hatte mich darauf vorbereitet zu Kämpfen aber dazu kam es nicht,jedenfalls nicht für mich.
      Elois sprach wiederholt mit einem Gesichtslosen,andere wollten sie mit Worten aufhalten was nicht funktionierte.
      Ich stand über ihr und brachte sie mit einem gezielten Bolawurf zu Fall.

      Dann kam die verfickte Krönung des verfluchten Tages,welches das Fass zum Überlaufen brachte.
      Weil ich eine Bola nach Elois warf fühlte sich Fibi anscheinend verpflichtet mit mir dasselbe zu tun.

      Ich tat so als hätte ich nichts gesehen um ihr die Chance zu geben es zuzugeben.
      Aber das tat sie nicht,sie log mir ins Gesicht und der andere neue Schützte sie indem er sagte das auch er nicht wüsste woher das kam.
      Danach bin ich abgehauen,wie soll ich den Feind bekämpfen wenn er auch hier unter den Leuten Unterstützer hat.

      Könnte es noch offensichtlicher sein?
      Ich habe dieser Fibi schon zuvor gesagt wer sich mit dem Feind einlässt wird wie einer behandelt.

      Sie wusste was mit Nova passiert ist,warum also verteidigt sie Elois?

      Ich hätte sie gestern nicht töten können, die anderen hätten es nicht verstanden.

      Ich bin so oft unterwegs, ich sage den Leuten das ich es aus Langeweile und Neugier tue.
      Dabei bin ich ständig auf der Suche nach Gesichtslosen.

      Ich werde Elois und den anderen mal einen Besuch abstatten und sie befragen wo sich der Feind versteckt und wenn sie sich weigern finde ich schon einen Weg es Ihnen zu entlocken.

      Als es plötzlich anfing zu regnen verstaute Jake sein Buch in seiner Tasche und Verbrachte den Rest des Tages dort oben.
    • Es ist noch ziemlich dunkel als Jake nach dem aufwachen die Scheune verlässt.
      Er geht rüber an die Klippe und setzt sich angelehnt an den Turm,etwa einen halben meter vor sich plaziert er einen kleinen Teller mit einem stück Kuchen darauf.
      Jake lehnt sich etwas nach vorne wobei er seine Arme auf seinen Knien abstützt,er sitzt einfach nur da und starrt den Kuchen an als wäre es der Staatsfeind nummer eins.


      Nach einer weile lehnt er sich wieder an die Wand und holt sein Buch heraus.




      Es tut mir gut hier zu sein und es tut mir nicht gut hier zu sein.


      Hier bei Oskus und den ganzen neuen zu sein hat mir die lezten Tage gefallen,er kocht dinge die man von zuhause kennt und durch die neuankömmlinge erfährt man was so passiert ist in der Zeit seit man hier ist.
      Gestern habe ich diese Ella gefragt die seit 2 Tagen da ist welches Datum es war als sie herkam,die antwort hat mich echt umgehauen.



      "30.06.2018"
      Ist das zu glauben?
      Ich habe nicht nur den Paddy´s Day verpasst,sondern auch meinen Geburtstag.
      Als Oskus das erfahren hatte tauchte er plötlich mit einem Kuchen auf,unglaublich ist er.
      Ich hatte mich so über all das gefreut und dann kam sofort die erinnerung das ich mich hier von so etwas nicht ablenken lassen sollte.


      Aus dem nichts kam plötzlich ein Gesichtsloser und schoss einen Pfeil in meine richtung,danach rannte er sofort zur Klippe und sprang ins Meer.
      Wie kann man nur so Feige sein,wie gerne würde ich einen von ihnen in meine Finger kriegen,ach was einen alle!


      Kurz danach tauchte der schwarze Drache auf,ich wollte ihn eigentlich ein paar fragen stellen aber war so sauer und durcheinander.
      Ich hoffe er spricht noch mal mit mir,nach gestern wärs möglich das er die schnauze voll hat.



      Bevor Jake aufsteht schaut er kurz in den Himmel isst das Stück Kuchen und verzieht sich in die Scheune.

    • Jake sitzt allein in seiner kleinen Hütte und schlägt sein Buch auf.


      Er geht nochmal alles im Kopf durch,Kenan,die Gesichtslosen,die sache zwischen Nash und Cara,die Tiere mit den Splittern und Liam.
      Beim Gedanken an das Gespräch mit Liam Gestern stockte ihm der Atem,er fing an zu Zittern und sein Herzschlag wurde um einiges schneller.
      Schnell ging er nach draußen und versuchte Panisch seinen Atem unter kontrolle zu bekommen.
      Schweißgebadet saß er auf einem Stein und langsam bekam er es unter Kontrolle.



      Was zur Hölle war das gerade?



      Er wartete noch eine weile und setzte sich dann wieder in seinen unterschlupf.
    • Jake sitzt an seine Hütte gelehnt und beginnt in sein Buch zu schreiben


      Ich habe es verkackt,nach der reaktion von Vaan gestern bin ich mir sicher das ich bei ihm verschissen habe.
      Dabei ist es genau das was ich nie wollte.
      So Morbide und schlimm das klingt aber wäre Ian wirklich Tot wäre mein Leben einfacher.
      Ich müsste mich nicht entscheiden,muss ich das überhaupt?
      Ja anscheinend schon und ich befürchte ich habe das schon irgendwie getan ohne darüber nachzudenken.


      Was zur Hölle soll ich jetzt bitte machen?


      Ich kann es nicht mehr verhindern,irgendjemand den ich schätze wird draufgehen und wenn ich mich dazwischen stelle wirds mir auch so gehen.


      Nash hasst jede art von Technologie und sagt sie bringt verderben in unsere Welt,aber wenn Ian recht hat ist sie die einzige Chance diese Welt zu retten.
      Ich werde heute zum Horst gehen und hoffe ich bekomme endlich mehr antworten,ansonsten werd ich mich einfach von beiden seiten fernhalten.


      Doch wenn Ian recht hat muss ich ihm helfen sein Ziel zu erreichen,nur um zu überleben.
      Ich muss auf Liam aufpassen,Nash versprach mir er würde ihm nichts tun aber die anderen taten es nicht.


      Was ist mit mir passiert das mein Kopf voller probleme ist?
      Noch vor Zwei Monaten habe ich mir über rein gar nichts gedanken gemacht und es ging mir sehr gut damit!


      (die nächsten zeilen sehen aus als hätte sie eine Zittrige Hand geschrieben.)


      Alles gerät ausser Kontrolle und ich weiss nicht mehr wem ich helfen soll.


      Ich kann nicht einmal Liam vertrauen weil er Elois vertrauen schenkt,warum spricht Ian nicht mit ihm darüber immerhin meinte er ich hätte recht was sie betrifft.


      Sobald ich heute beim Horst war werde ich wie geplant den Tag mit meinem Bruder verbringen.

      Jake packt sein Buch ein und legt sich wieder in seine Hütte.
    • Jake sitzt auf einem Großen Felsen in der Wüste,neben ihm sein Wüstenfuchs.
      Er sieht zufrieden aus,als er den kleinen Fuchs beobachet.


      Nach einer weile beginnt er zu schreiben.




      Ein Neuanfang,so fühlt es sich gerade an.
      Auch wenn Liam irgendwo verschwunden ist und ich erst vor einer Woche von Ramona erfahren habe das Hope und Conner Tot sind.


      Schon jetzt fühle ich mich viel besser.
      Bin ich Grausam?
      Ist es schlimm das ich einfach nur alles vergessen will?
      Das ich von vorne beginnen will?


      Ich denke nicht also vergesse ich sie,ich vergesse die Blackwater Vikings,denen die ich geschworen habe an ihrer seite zu Kämpfen.
      Aber ich muss diesen Schwur brechen,für mich.


      Ich habe das Banner Zerstört und seine Farben von meiner Kleidung gewaschen,ein für alle mal.


      Es war deine entscheidung zu verschwinden Liam,ich hoffe einfach nur das du eines Tages vor meiner Tür stehst,irgendwann.



      Vaan traut mir das weiß ich jetzt,nicht weil er es sagt sondern weil er es mir zeigt.
      Manchmal denke ich das ich es nicht verdiene.
      Aber jetzt ist schluss mit Zweifeln!
      Es hat mich bisher auch nicht weitergebracht.


      Ich freue mich das ich diese chance erhalten habe,von jetzt an wird nach vorne geschaut,denn hinter mir da ist nichts mehr.

      Jake schlägt sein Buch zu und legt sich in die Sonne.