Christoph Kingston - der Mann aus Tortuga

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    • Christoph Kingston - der Mann aus Tortuga



      Name
      Christoph Kingston
      Stamm
      Vereinte Stämme
      Heimat
      Halifax, Nova Scotia, Kanada
      Alter
      26 (Jahre auf der Erde, kam mit 23 nach Chimeare im Jahre 7 n.d.Z)
      Größe
      1,74m
      Gewicht
      78kg
      Besonderheiten
      Pazifist
      Mag
      Frieden, Ordnung, Werte aus der alten Welt
      Hasst
      Echsen, Gewalt



      Viele Jahre sind nun vergangen, seitdem Chris in diese Welt geworfen wurde, die ihn so sehr veränderte. Als normaler Lagerhelfer bestanden seine Tage aus nichts weiter als harter körperlicher Arbeit und abends Party mit den Jungs. Ein wirkliches Ziel im Leben gab es nicht. Doch das Schicksal meinte es wie so oft ganz anders mit diesem jungen Mann. Nach einer durchzechten Nacht und
      viel zu vielen Drinks wunderte es Chris weniger, dass er mit massiven Kopfschmerzen aufwachte. Nur der Ort war ihm nicht vertraut und nach einer kurzen Weile realisierte er, dass das Ganze viel realer war, als man es sich wünschen würde. Durch mehr Glück als Verstand oder Können überlebte er einige Stunden, doch Angst und Verzweiflung trieben ihn nur weiter in gefährliche Situationen.
      Eine Patrouille der Küstenjäger Tortugas unter Leitung von Ben Leicester, dem König der Lowbloods selbst, rette ihn, nahm ihn auf und legten den ersten Stein der Veränderung.
      Die Regeln waren hart, doch die Zeiten verlangten es. Tortuga bildete Soldaten aus und auch Chris konnte sich der Ausbildung nicht erwehren. Der Drachenkrieg erforderte es. Die Allianzen der Stämme waren zwar stark, doch musste diese Stärke auch beibehalten werden. Doch schon zu dieser Zeit lauschte Chris immer öfter den Worten von Grace Leicester, die später auch „Mutter der Vernunft“ genannt wurde. Ihre Worte und ihre Predigt von Frieden und rationalen Entscheidungen schienen so klar und vertraut, so richtig – und im totalen Gegensatz zu dem, was in dieser Welt tagtäglich geschieht.

      Er fühlte sich in ihrer Nähe geborgen und zu Hause. Ben jedoch trieb das voran, was er vom Rudel lernte: Ehre, Stärke und Kampfkraft setzte er bedingungslos um und so lernte auch Chris den Kampf, obwohl er sich eher als Helfer für die Verwundeten im Drachenkrieg einsetzte. Ein Aufatmen ging durch die Vereinten Stämme, als der Drachenkrieg siegreich endete. Chris verbrachte nun immer mehr Zeit mit der Mutter der Vernunft und dem wohl begabtesten Baumeister der Vereinten Stämme, Ricson Orlow. So lernte er einiges über Statik und die modulare Bauweise. Chris engagierte sich immer mehr für die Mutter und saugte jedes ihrer Worte auf, die ihn auf den Pfad des Friedens leiteten und Vernunft nun sein Handeln bestimmte. Als Unruhen über das Land zogen und wieder Krieg ausbrach, predigte auch er Frieden und versuchte bei Verhandlungen mitzuwirken und die Waffen ruhen zu lassen. Doch gibt es Menschen, die solch ein Verhalten für typisches „Lowblood Geschwätz“ abtun und als Schwäche ansehen. Chris‘ Wille blieb standhaft, so wie der der Mutter und der Einwohner Tortugas. Jedoch fielen immer mehr Siedlungen und irgendwann stand Tortuga unter Belagerung. Chris sah viele Menschen auf beiden Seiten sterben und trotz allen Widrigkeiten blieb er den Lehren der Mutter treu.


      Der Cleanout dezimierte alles. Plötzlich gingen Menschen in Flammen auf und starben – egal ob vor oder hinter den Mauern Tortugas. Und kurz bevor die Mutter in Flammen verschwand, sprach sie die Worte, die Chris‘ wohl am meisten prägten...
      Nach dem Cleanout waren nur noch vier Menschen der Vereinten Stämme am Leben. Chris war einer davon. Nach Tagen der Tränen und der Trauer war es dreien von vier klar, dass es weiter gehen musste. Der Vierte, Heinz, ein alter Mann und ein Bär von Mensch, sah keinerlei Hoffnung mehr. Vor ihren Augen schnitt er sich den Stein aus dem Arm und endete danach sein eigenes Leben. Trotz dieses Rückschrittes und des Verlust eines weiteren Freundes, schaffte es Chris, mit den den verbliebenden beiden einen Ort weit an der nördlichen Küste zu finden, an dem man etwas entstehen ließ, dass den Geist Tortugas in sich trug. In einer Bucht gründete Chris die Stadt „New Harbour“ mitten im Wasser, geschützt von gefährlichen Tieren. Diese Stadt soll Heimat für jeden Menschen sein, der Hilfe sucht, der Orientierung sucht oder sein altes Leben hinter sich lassen und weiter in Frieden leben will. Kein Mensch soll hier einen anderen Menschen schaden. Kein Blut soll vergossen werden.


      Die Bauarbeiten waren beschwerlich, doch immer wieder schaffte es Chris, die beiden zu motivieren, so dass sie durchhielten. Seine sanfte Art und die Worte, die er von der Mutter ünerbahm, sollten auch für neue Lowbloods eine Stütze darstellen. Nun ist Chris alleine. Seine beiden verbliebenden Freunde verstarben an einem Angriff zweier Highbloods, wie sie nun die hier geborenen nannten. Nun ist er alleine. New Harbour wird langsam fertig gestellt. Sein Wille ist stark und seine Prinzipien in sein Wesen gebrannt. Und doch leidet er. Die Bürde, als letzter Überlebender der Stammes am Leben zu sein und das Erbe der Mutter anzutreten, könnte ihm das Leben kosten...



      Vernunft
      Alles, und ich meine wirklich alles lässt sich mit Worten klären!
      Pazifist
      Ich werde keine Waffe gegen einen Menschen erheben!
      Märtyrer
      Für meine Sache würde ich alles tun - selbst mein Leben würde ich dafür geben!
      Lowblood
      Ich bin nicht von hier und das zeige ich offen.

      Homo homini lupus.