Aus Feuer und Blut

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    • Aus Feuer und Blut

      Nach dem Brand
      Es war geschafft. Da die Grundmauern noch eine Gute Basis bildeten war eine gute Grundlage vorhanden das Haus wieder aufzubauen. Auch weiß ich die Ankylos sehr zu schätzen. Sie können die Felsen mit Leichtigkeit zertrümmern und sogar ganze Bäume fällen. Schon nach wenigen Tagen gelang es mir die Hütte und den Stall wieder aufzubauen. Selbstverständlich kam es dabei zu Verletzungen, aber wie heißt es so schön, "Aus Feuer und Blut wurden schon so manche Monumente geschaffen".


      In den nächsten Tagen werde ich mich an den Wiederaufbau von der Werkstatt machen. Dieses Mal wird Sie auch nicht im Wohnhaus unterkommen, sondern separat aus Stein gebaut. Mineralien die Flussmittel enthalten und Eisenerze gibt es auf dieser Insel ja ausreichend. Sie reichen zwar nur für einfache Stahllegierungen aber diese erfüllen Ihren zweck. Vielleicht steht in Harald seinem Buch noch etwas brauchbares, wenn ich dann mal dazu komme es zu lesen. Auch sollte ich mir wieder ein paar Dodohühner einfangen, irgendwie vermisse ich die leckeren Eier.
    • Jetzt ein kühles Bier

      Es waren ein paar Wochen vergangen seid Haralds Tot. Das Haus war wieder aufgebaut und mit den Mitteln die ich hatte wieder eingerichtet. Inzwischen hatte ich auch schon eine ordentliche Werkstatt gebaut. Die hat viel Schweiß und Blut gekostet aber es hat sich gelohnt. Ein Kleinen Unterstand für Dodohühner konnte ich auch schon erschaffen.


      Mir gelang es auch ein paar davon einzufangen. Sie sind ja recht zutraulich wenn man Ihnen Futter gibt und bleiben meist auch da. Aber sicherhaltshalber werde ich in den nächsten Tagen einen Zaun bauen, ihre Eier sind einfach zu lecker. So sitze ich hier grade an dem Tisch in meiner Werkstatt und schreibe diese Zeilen. Fehlt eigentlich nur noch ein kühles Bier um den Abend perfekt zu machen.
    • Ich bin nicht allein


      Als hätte ich es mir nicht gedacht waren heute Morgen alle meine Dodohühner fort. Naja muss ich eben einen richtigen Stall bauen. Als ich grade die Zutaten für einen neuen Zunder am Stand gesammelt habe stand sie plötzlich vor mir. Eine Frau die auf einem Hirsch reitet. Also ich war ja früher, in meinem ersten Leben schon öfters mal mit auf Jagd aber das man auf Hirsche reitet hatte ich auch noch nicht gesehen. Was auch sehr eigenartig war sie hatte einen kleinen Drachen auf der Schulter zu sitzen. Ich hatte diese kleinen Drachen ja schon einmal fliegen sehen aber das man sie so zähmen konnte, gut zu wissen. Anya, so stellte Sie sich mir vor war eine recht hübsche Frau mit schwarzen Haaren und schönen blauen Augen. Sie war auch recht gut gekleidet, im gegensatz zu meinen verußten Sachen. Wir gingen also zu meinem Haus und unterhielten uns ein bisschen. Sie zeigte mir Ihre kaputte Sichel und fragte mich, ob ich diese reparieren kann. Die Klinge war sehr schartig und auch der Griff war stark angeknackst. Da ich in den letzten Tagen fleißig war hatte ich die nötigen Materialien zusammen. Zum Abschluss verpasste ich dem Griff noch einen schönen Lederwickel. Als Dank für meine Mühen wollte sie mir einen von Ihren Schulterdrachen schenken. Da Sie aber Ihren liebsten dabei hatte wollte sie aber gleich noch einmal wiederkommen und mir einen anderen vorbei bringen. Sie muss auf eine Art Schiff welches hier in der Bucht ankert wohnen. Ich glaubte zuerst nicht daran was ich sah aber sie kam auf einen großen Albatros angeflogen. Ich wusste gar nicht das man auf denen reiten kann. Wirklich beeindruckend! Ich fand es jedenfalls schön das Sie wort hielt und mir einen Schulterdrachen schenkte. Sie gab mir auch sein Lieblingsessen mit dazu.



    • Ein seltsamer Kerl


      Am nächsten Tag stand auf einmal dieser Typ auf meiner Schwelle zur Werkstatt. Er war nicht so redseelig wie Anya aber auch er schien vernünftig zu sein. Er sagte das er mich kennenlernen wolle und abchecken ob ich etwas tauge. Ebenso zeigte er mir eine Armbrust mit eine Art Greifhaken und fragte mich ob ich so etwas bauen kann. Es wird nicht ganz einfach sein aber durchaus machbar, schließlich habe ich in Haralds Buch Konstruktionsskizzen darüber entdeckt. Auch erzählte er mir von ominösen Händlern die hier so eine Art Währung eingeführt haben. Wir verabredeten uns zum nächsten Tag um gemeinsam zu diesen Händlern zu reisen.


      Was sollte ich sagen. Die Nacht konnte ich nicht richtig schlafen und war schon recht früh auf um diesen seltsamen Typen zu warten. Er hielt auch Wort und war recht zeitig da. Auch er kam auf einen großen Vogel angeritten. Wirklich beeindruckend! Wir flogen von meiner Insel und kamen, Gott sei dank, bei diesen Händlern heile an. Doch irgendwie war es seltsam. Es waren keine Menschen zu sehen. Nur riesige Affen standen da und bewachten alles. Ansonsten war alles auf Schilder geschrieben und man hatte die ganze Zeit ein ungutes Gefühl, wie als wenn man beobachtet wird. Bei einem Marktstand entdeckte ich einige Werkzeuge die sich als nützlich erweisen könnten. Ein Glück hatte ich genügend Holzkohle dabei um es einzutauschen. Meine Metallbarren wollten diese Händler nicht und so bin ich mit 1.Knot und die Werkzeuge wieder Nachhause. Der seltsame Typ meinte nur das ich ihn den Wolfsmenschen nennen soll. Er machte den Eindruck das er schon so einiges erlebt hatte.


      Mir gelang es mit den neuen Werkzeugen eine Art Werkzeugmaschine herzustellen. Wie ich sie betreibe weiß ich noch nicht. Evtl. kann ich einen Treibstoff aus dem Öl, was man aus diesen kleinen Käfern gewinnen kann herstellen. Auch wär es schön wenn ich eine Art Floß hätte um selbst mal zu diesen Händlern zu reisen. Vielleicht kann Anya mir da weiterhelfen, da Sie ja auch ein großes Schiff besitzt.
    • Nicht mal in Ruhe ka..en kann man
      Die letzten Tage kamen erst mal keine neuen Besucher also konnte ich etwas in Haralds Notizbuch lesen. Sehr viele interessante Sachen waren dort zu lesen. Von seltenen Materialgemischen die sowohl sehr hart sind aber die nötige Flexibilität besitzen dass sie eben nicht brechen. Mal schauen wo ich die nötigen Ressourcen finde um mich an diese seltenen Gemische ran zu testen.
      Auch der Wolfsmensch, so nennen Ihnen alle anscheinend war wieder bei mir. Ich hatte Ihm Pfeile gefertigt. Leider entsprachen sie nicht ganz seiner Qualität. Muss ich wohl doch mit den seltenen Gemischen von Harald experimentieren. Evtl. lässt sich was bei diesen Tradern finden. Mal schauen wie ich dort hin komme. Vielleicht kann mir Anya da weiterhelfen. Die gewünschten Greifhaken sollte ich bald fertig bekommen, einige Probekonstruktionen konnte ich schon fertigen.


      Und ich muss endlich einen Zaun bauen. Gestern Abend ist es wieder passiert. Ich kam grade von meiner frisch fertig ausgehobenen Latrine da stand plötzlich so ein oller Spuckdino vor mir. Ein Glück konnte ich Ihm den Hals umdrehen.
    • Was lange wärt wird gut

      Der Zaun muss warten. So langsam läuft mein Geschäft an. Anya war wieder da. Ich konnte Ihr meinen ersten Prototyp von einer Armbrust verkaufen. Ich habe ihr auch die einfachen Pfeile mitgegeben, da die ja nicht der gewünschten Qualität für den Wolfmenschen entsprachen. Anya will mir im Gegenzug ein Floß dafür bauen.
      Mal schauen wenn ich es erhalte. Wird Zeit etwas die umliegenden Inseln zu erkunden.

      Der Wolfsmensch tauchte auch wieder auf und brachte mir seltsame Materialien vorbei. Vielleicht waren es ja die Zutaten von denen Harald in seinem Buch geschrieben hat. Ich muss damit einfach experimentieren...
      Kaum war der Wolfsmensch weg da stand plötzlich dieser seltsame Kerl vor meiner Werkstatt. Er fragte was der Wolfsmensch wollte und ob er wegen den Artefakten bei mir war. Was für Artefakte? Ich fragte was ich für ihn tun kann. Er wollte eine Rüstung haben. Ich sagte Ihm das dies etwas dauert. Auf einmal rannte er los, mit einer Geschwindigkeit die ich so bei noch keinem Menschen gesehen hatte. Kurze Zeit später stand er wieder bei mir und brachte mir einige Materialien aus dem seine Rüstung bestehen soll. Er betonte bei unserem Gespräch mehrfach wie wichtig Ihm Diskretion sein. Wie heißt es so schön. Der Kunde ist König. Außerdem konnte ich Ihn schwer einschätzen, er machte auch einen bedrohlichen Eindruck. Ich werde dem Wolfsmenschen erst mal nichts davon erzählen.

      Ich hab es geschafft. Die ersten Versuche brachten keinen Erfolg. Irgendwie haute das Mischungsverhältnis nicht hin. Also wagte ich einen Letzten Versuch für heute Abend. Was soll ich sagen. Es war anscheinend das Richtige. Da die einfachen Pfeile einen Holzbolzen haben brechen sie zu leicht. Ein reiner Stahlbolzen wäre aber zu schwer und man hätte durch die Massenträgheit nicht den gewünschten Effekt. Aber dieses neue Gemisch ist einfach genial. Leicht, Flexibel und trotzdem Hart.
      In der Nacht tauchte der Wolfsmensch nochmal auf und fragte wie meine Fortschritte sind. Ich sagte Ihm das er im Morgengrauen wieder vorbeikommen soll. Ich machte die Nacht durch. Aber es lohnte sich. Mit diesen Pfeilen wird der Wolfsmensch hoffentlich zufrieden sein. Und er kam wie immer recht pünktlich. Ich zeigte Ihm die neuen Pfeile und er testete Sie so gleich. Sie entsprachen seinen Vorstellungen. Ich gab Ihm die erste Lieferung als Ausgleich für meine Schuld.

      Es ist viel Passiert und ich hab etwas Schlaf nachzuholen.
    • Dieses verdammte Wetter

      Die letzten Tage waren recht ruhig. Anya ist auch noch nicht aufgetaucht. Ob sie sich an unseren Deal hält werde ich sehen. Da wenig Kundschaft vorbei kam konnte ich endlich meinen Zaun bauen. Leider haben die Gewitter zugenommen. Durch dieses Nasskalte Wetter muss ich mir eine Erkältung eingefangen haben. Vielleicht finde ich ja einen Arzt auf den umliegenden Inseln. Wird Zeit das diese Anya endlich auftaucht.
    • Pech und Schwefel

      Es ist viel Passiert. Grade war ich dabei einen Wasserkessel zu montieren da stand ein riesiger Kerl in einer Piratenuniform vor mir. Er stellte sich als Oliver vor. Auch er scheint demnächst einige Aufträge für mich zu haben. Der Wolfsmensch war auch wieder bei mir. Er brachte mir einige Materialien vorbei und ich gab Ihm die versprochenen Greifhaken. Anya war auch da und brachte mir frohe Kunde das mein Floß endlich fertig sei. Ich übergab ihr die versprochene Pike. Auch ihren Folgeauftrag, ein paar Fackeln mit Wandhalterung konnte ich in kurzer Zeit fertigstellen und tauschte die gegen Öl ein.

      Ich baute mir einen kleinen Steg für mein Floß und fing an es zu beladen. Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg zu diesen Tradern. Es gab echt viele hübsche kleine Inseln in der Umgebung. Bei den Tradern angekommen war da wieder dieses ungute Gefühl, wie als wenn man die ganze Zeit beobachtet wird. Ihre Preise sind ganz schön Wucher aber ich konnte mein Metallerz gegen ein gelbes Pulver eintauschen. Dem Geruch nach zu urteilen muss es sich um Schwefel handeln. Da ich genug Kohle habe fehlt nur noch etwas Kaliumnitrat bzw. Salpeter um mein erstes Schwarzpulver herzustellen. Vielleicht enthalten diese Kristalle ja etwas davon.

      Tatsächlich ich konnte etwas Kaliumnitrat bei diesen Kristallen finden. Nun muss ich nur schauen ob ich eine Geeignete Waffe herstellen kann um mein erstes Schwarzpulver zu testen.
    • Die Waffe des Teufels

      Der Wolfsmensch war wieder bei mir. Jetzt weiß ich auch warum man Ihn so nennt. Er kam auf einem Wolf bei mir vorbeigeritten. Wirklich ein beeindruckendes Exemplar. Ich zeigte Ihm meine neueste Errungenschafft und er war sehr stark beeindruckt. Ich habe mein neues Schwarzpulver mit etwas Magnesium gemischt und es in einer einfachen Pistole aus Bambusholz zum Abschuss gebracht. Leider wurde diese dabei zerstört aber der Überraschungseffekt ist mir gelungen. Was ich auch gut nachvollziehen konnte denn wann haben die Einwohner hier schon mal die Gelegenheit Feuerwerk zu bestaunen. Er wollte meine Errungenschaft für eine neue Betäubungswaffe nutzen, nur leider kenne ich mich mit Betäubungsmittel nicht so aus und sagte Ihm das er mir welche vorbeibringen soll.
      Also kam er im Laufe des Tages wieder und brachte mir eine grüne Substanz vorbei. Auch hatte er mir weiteres Gelbes Pulver von den Tradern vorbei gebracht. Jetzt muss ich nur noch die geeignete Waffe schmieden. Da ich aber schon Rohre geschmiedet habe ist ja die Grundlage gegeben. Ich nahm mir also einen Dorn und fing an Spieralförmig den Stahl darum zu schmieden. Dies hatte den Vorteil das der Druck nicht dierekt auf die Naht wirkt und so auch höher ausfallen kann ohne das mir der Lauf gleich aufreißt. Da ich aber keinen unpraktischen Vorderlader schmieden wollte musste ich mir noch einen geeigneten Verschluss einfallen lassen. Ich entschied mich eine Art Vertikalblockverschluss zu verwenden der über einen Hebel unterhalb der Waffe betätigt wurde. Dies hatte den Vorteil das der Gasdruck nicht nach hinten entweicht und man die Waffe schneller nachladen kann. Als Patronenhülse müsste erstmal Papier reichen bis ich bessere entwickelt habe. Jetzt fehlte mir nur noch eine bessere Zielvorrichtung. Ich entschied mich eines der beiden Fernrohre die ich bei den Tradern gefunden hatte umzubauen. Auch sollte ein Absehen rein damit man auf die Entfernung besser Zielen konnte.

      Geschafft. Das Zielfernrohr war auf der Waffe montiert. Jetzt musste ich es nur einschießen damit im Ernstfall auch alles funktionierte. So schnappt ich mir ein paar Patronen und ging rauf um die Waffe zu testen und einzuschießen. Da war ich grade dabei die letzte Feineinstellung vorzunehmen, plötzlich hörte ich ein Rascheln im Gebüsch. Zum Vorschein kam einer dieser lästigen Spuckdinos und ich sah wie er auf mich zugerannt kam. Ich legte an, zielte genau auf seinen Kopf und ließ fliegen. Was soll ich sagen er lag im Feuer. Diese Waffe war die des Teufels.

      Am Nachmittag kam eine kleine dunkelhaarige Frau bei mir vorbei. Sie stellte sich als Caris vor und wollte das ich ihr ein paar Metallpfeile baue. Ich sagte Ihr das ich dies tun könne. Und da ich mehr Schwefel brauche entschied ich mich diesmal in Münzen bezahlen zu lassen. Sie willigte ein und verschwand auch wieder so schnell wie sie gekommen war.

      Am Abend tauchte der Wolfsmensch wieder auf. Er sagte mir das morgen eine Expedition geplant sei und ich im Morgengrauen bei meinem Steg warten soll. Also hatte ich beschlossen eine kleine Nachtschicht einzulegen und meine Ausrüstung auf Vordermann zu bringen. Schließlich wollte ich für alles gewappnet sein...
    • Das weiße Licht

      Als ich im Morgengrauen am Steg an kam fand ich nur eine Notiz und eine Karte. Es gab eine Planänderung und ich sollte mich mit dem Floß dorthin begeben, also packte ich meine Sachen in die Bordskiste und segelte los. Da am neuen Treffpunkt niemand war baute ich mein Zelt auf und wartete. Der Wolfsmensch holte mich ab und wir gingen zum Höhleneingang. Anya und diese Caris waren auch dabei. Ich übergab den beiden die bestellten Pfeile. Dann gingen wir in die Höhle. Die Höhle war wirklich beeindruckend, alles voller Kristalle und Erzadern. Ich sammelte ein paar Proben und wir gingen weiter hinein. Je tiefer wir kamen desto gefährlicher wurde es auch. Teilweise hatten wir richtig zutun und der Lauf meiner Waffe wurde schon langsam heiß. Plötlich passierte es, ich hatte einen Rohrkrepierer. Noch bevor ich mein Schwert ziehen konnte schlugen und bissen diese Mistviecher von Fledermäusen auf mich ein. Ich sah schon das wird mein Ende. Auf einmal war alles dunkel, dann sah ich dieses helle weiße Licht. War ich im Himmel?

      Ich wachte in meinem Bett auf. Hatte ich nur geträumt?
      Nein, ich lag nackt in meinem Bett und hatte einen Kater als hätte ich die letzten 3 Nächte durchgesoffen. Was war passiert?
      Als die Kopfschmerzen endlich nachließen beschloss ich aufzustehen und was zu essen. Schließlich hatte ich einen mörderischen Hunger. Am späten Nachmittag tauchte der Wolfsmensch bei mir auf und erzählte mir was passiert war. Er erklärte auch was es mit dem Stein in meinem Unterarm auf sich hatte. Auch brachte er mir meine Waffe und den Schulterdrachen zurück. Da mein Floß noch am vereinbarten Treffpunkt war. Und ich nicht wusste wie ich dahin kommen sollte fragte ich Ihn, ob er mich nicht dorthin bringen kann. Er überlegte kurz und sagte, dass es mir nicht gefallen würde. Er setzte sich auf seinen Flugsaurier und packte mich mit ihm an meinen Schultern. Ich packte auch sofort nach dessen Füße und hielt mich fest so doll ich konnte.

      Der Flug war das reinste Abendteuer und der Flattermann hatte ganz schön zutun uns beide zu transportieren. Aber wir kamen unversehrt bei meinem Floß an. Ganz schön praktisch so eine Flugechse.
      Da es schon Dunkel wurde blieb ich die Nacht über im Zelt und machte mich dann im Morgengrauen auf die Heimreise. Auf meiner Rückfahrt kam ich wieder an diesen Felsen vorbei der wie ein Totenschädel aussah. Da ich jetzt etwas Zeit hatte legte ich an und sah mich etwas um. Ich entdeckte ein weiteres seltenes Erz. Harald hatte davon in seinem Buch geschrieben. Ich baute etwas davon ab und fuhr Nachhause.

      Auf jeden Fall muss ich vor der nächsten Expedition meine Ausrüstung überdenken. Vielleicht was Mehrläufiges. Und ich brauch auch was zum fliegen.
    • Das Blatt wendet sich

      Es ist viel passiert bis ich diese Zeilen schrieb. Der seltsame "Blattmensch" tauchte bei mir auf um seine Rüstung ab zu holen. Nach einer kleinen Korrektur passte auch der Helm wie angegossen. Er fragte mich ob ich Ihm eine Peitsche bauen kann. Da ich dies noch nicht gemacht habe brauchte es aber eine gewisse Zeit. Auch bräuchte ich dafür noch andere Materialien. Irgendwie ist er mir etwas suspekt.

      Um nach Materialien für die Peitsche zu schauen machte ich mich auf zu den Tradern, vielleicht finde ich dort auch andere interessante Sachen.

      Bei den Tradern traf ich auf die kleine Anya. Irgendwie mag ich sie sehr. Sie war mit ihrem Vogel dort. Ich fragte sie ein wenig über diese Vögel aus, da es mich sehr reizen würde auch zu fliegen. Sie sagte mir das diese recht zutraulich sind und ein friedliches Gemüt haben. Auch empfahl sie mir eine Insel bei der diese Vögel häufiger zu finden sind. Da ich sie nicht länger stören wollte ging jeder wieder seinen Geschäften nach.

      Zuhause angekommen machte ich mich an den ersten Entwurf für die Peitsche. Leider hatte ich zu festes Leder eingearbeitet, so dass der gewünschte Erfolg zum scheitern verurteilt war. Beim zweiten Versuch nahm ich weicheres Leder und mehr von diesen neuen Fasern die ich bei den Händlern fand als Füllstoff. Das Ergebnis war schon sehr zufriedenstellend.

      Da ich keine weiteren Aufträge hatte, habe ich beschlossen mir eine kleine Auszeit zu gönnen und nach der Insel zu suchen die mir Anya empfohlen hatte. Kaum hatte ich die Insel erreicht sah ich auch schon mehrere von diesen Vögeln. Ich setzte mich friedlich an den Strand und fing an zu angeln. Einer von diesen Vögeln war recht zutraulich er landet in meiner nähe und war richtig neugierig darauf was ich da wohl tat. Ich warf dem Vogel einen von meinen gefangenen Fischen zu und er schnappte Ihn sich sofort. Also warf ich einen zweiten, auch den schappte er sich sofort. Als ich keine Fischer mehr hatte packte ich meine Sachen um nachhause zu segeln. Ich hatte die Insel kaum verlassen da sah ich im Augenwinkel wie der Vogel mir folgte.

      Bei meinem Steg angekommen vertaute ich mein Flos neben Anyas großen Schiff. Sie hatte Besuch von einem Mann den ich nie zuvor gesehen hatte. Er stellte sich als "Cheke" vor. Anya sagte mir das ich anscheinend Kundschaft hatte also ließ ich die beiden allein und machte mich auf dem Weg zur Schmiede. Bei der Schmiede angekommen stand da nur der Große Vogel vom Wolfsmenschen. Er selber war aber nirgends zu sehen. Kurze Zeit später tauchte auch dieser Cheke bei der Schmiede auf. Er sagte das er nach einen "FREUND" suche und dachte Ihn bei mir zu finden. Ein heftig einsetzendes Gewitter beendete unsere Unterhaltung und er verschwand wieder. Ich macht mich daran meine Sachen zu verstauen und meine Esse einzuheizen als plötzlich der Wolfsmensch auf meiner Schwelle stand.

      Er brachte mir einige Materialien vorbei und hatte einen neuen Auftrag für mich. Er wollte eine Art Zwinger gebaut haben. Auf einmal bemerkte ich wie ein Schatten über die Verande huschte. Ich ging nach draußen um zu schauen was es war, da saß dieser Cheke auf der Bank und sagte mir das ich doch das nächste mal besser die Tür absperren sollte wenn ich was zu verbergen hätte. Er rief nach den Wolfmenschen und nannte Ihn Ciro. Und ob er nicht mehr mit Ihm reden wolle. Als keine Reaktion kam ging ich rein. Aber es war niemand mehr zu sehen. Da mir das dieser Cheke aber nicht glauben wollte bat ich ihn hinein. Auf einmal tauchte Ciro auf unt fing an auf Cheke einzuprügeln. Ich schnappte mir sofort ein Speer und brachte mich in sichere Entfernung zu den beiden. Sie hatten einen heftigen Disput. Als ich hinter meiner Werkbank stand legte ich den Speer beiseite und nahm mir die Teufelswaffe zur Hand. Ich ziehlte dierekt auf Cheke sein Kopf und wollte schon abdrücken, da wurde das Gespräch zwischen den beiden sehr interessant. Ich hörte den heftigen Wortwechsel zwischen den beiden aufmerksam zu. Es ging um Rache und eine Kayla. Jeder machte dem anderen Vorwürfe. Sie beruhigten sich langsam und steckten ihre Waffen weg. Auch ich nahm die Büchse wieder langsam runter. Die beiden gingen nach draußen und ich verriegelte sofort hinter Ihnen die Tür. Ich lauschte noch etwas dem Gespräch zu bis plötzlich einer von beiden verschwand. Cheke sprach mich auf einmal an. Ich öffnete das Fenster und er sagte mir falls ich Ihn bräuchte, wo ich Ihn finden kann.
      Dann verschwand er auch.

      Weil ich die Sache erstmal verdauen musste schaute ich nach dem Vogel der mir gefolgt war. Er saß friedlich auf meinem Hof und ließ mich näher an Ihm herankommen. Dann sah ich das sein Fuß verletzt war und blutetet. Ich holte ein Stück Räucherfisch und lockte ihm zum Stall. Dann kümmerte ich mich um seinen Fuß und strich Ihm etwas von der Kräuterpaste drauf. Anschließend verband ich die Wunde. Ich streichelte den Vogel bis er einschlief. Irgendwie beruhigt mich das auch etwas nach dem eben erlebten.

      Ich ging nochmal runter zum Strand um mit Anya zu reden. Ich fragte sie ob sie mir auch so einen Sattel bauen würde. Sie sagte ja nur das Ihr die benötigten Materialien dafür fehlten. Also ging ich zur Schmiede um etwas von dem derben Leder zu holen. Wieder bei Anya sah ich wie sie sich mit Ciro unterhielt. Ich legt ihr die Materialien ins Fass und verschwand wieder. Ciro war sehr ruhig und sagte nichts.

      Kurze Zeit später tauchte Ciro wieder bei mir auf. Nach allem was ich gehört hatte konnte dies nur eins bedeuten. Aber so war es nicht. Er sagte er wolle mit mir reden. Wir setzten uns auf eine Bank und erzählten eine ganze Weile. Über das was ich gehört hatte, wie seine und meine Ansichten zu den Dingen waren und über seine Vergangenheit. Anscheinden hatte er großes Vertrauen in mir. Und ganz ehrlich, hätte er mich töten wollen, hätte er es längst getan.

      Anya kam spät Abends bei mir vorbei und brachte mir einen Sattel. Sie meinte sie hätte noch einen gehabt. Ich fragte sie ob sie einen Typ kennt der Blätter trägt. Sie sagte mir das er Nino heißt und ein wenig mit vorsicht zu genießen ist. Dies bestätigte meine Vermutung...
    • Du verdammter Narr

      Was hatte ich getan! Ciro war bei mir um sich das Muster der Zwingergitter anzusehen da wolllte ich ihm erstmal mein Vertrauen aussprechen. Ich erzählte ihm von Nino und seinen Bestellungen. Plötlich wurde Ciro nervös und machte sich auch gleich auf und davon. Erst war ich perplex aber ich sollte noch von der bösen Überraschung erfahren.

      Als Ciro wieder bei mir war kam auch die kleine Anya schwer verletzt zu mir. Sie erzählten mir was passiert war. Dieser Mistkerl von Nino hat die Peitsche für die kleine Anya gebraucht und verdammter Narr hab sie ihm auch noch gegeben. Verdammt!!!
      Ich sollte in Zunkunft besser aufpassen wem ich was verkaufe.

      Am Abend tauchte Anya bei mir auf. Sie hatte sich Ihre Wunden bei einem Arzt versorgen lassen. Ich entschuldigte mich nochmals für die Dummheit die ich getan hatte. Sie fragte nach Pfeilen die ich ihr sofort gab. Ich wollte auch nichts dafür haben. Sie sagte zu mir das ich nichts dafür kann was Nino mit Ihr getan hat. Ich sehe es aber trotzdem ein bisschen anders.

      Irgendwie mach ich mir immernoch Vorwürfe.
    • Kann es noch schlimmer kommen

      Dieser Nino war wieder bei mir. Er hatte mich überrascht als ich grade am Tiere füttern war. Ich musste mich zusammenreißen um Ihn nicht gleich was von unserem Plan zu verraten. Er lobte meine gute Arbeit bei der Peitsche, dieser Mistkerl! Eigentlich wollte ich Ihm nicht mehr verkaufen, aber um mich nicht gleich zu verraten tat ich es wiederwillig. Ich gab Ihn nur 20 Pfeile und sagte das ich nicht mehr hatte. Er glaubte mir es und zog von dannen.

      Kurze Zeit Später war Ciro und Caris bei mir um mich abzuholen. Ciro und ich wollten Nino auflauern um Ihn gefangen zu nehmen. Leider missglückte unser Plan und Nino tauchte nicht auf. Uns kam es so vor als wenn er uns entdeckt hatte. Wir bließen die ganze Sache ab. Hoffentlich weiß er jetzt nicht das ich damit drinstecke.

      Am Abend machte ich mir Sorgen und musste erstmal zu Anya um nach den rechten zu sehen. Als ich bei den Tradern ankam traf ich auf Andy. Anscheinend wacht er auch über Anya. Ich würde nicht freiwillig eine Nacht bei den Tradern verbringen wollen. Wir unterhielten uns etwas über den Bootsbau und er gab mir nützliche Tipps. Dann flog ich runter zu Anya's Schiff.

      Sie war zuhause und irgendwie froh mich zu sehen. Ihr ging es auch schon etwas besser. Als sie mir versicherte das sie Vorbereitet sei machte ich mich zurück auf dem Heimweg. Dort stellte ich fest das Nino da war und seine Schulden bezahlt hat. Vielleicht sollte ich eine Weile abtauchen. Ich schlief die Nacht sehr unruhig.

      Am nächsten Morgen machte ich mich sehr früh daran mein Schiff auszubauen. Ich arbeitete ununterbrochen daran, je ehr es fertig wird desto besser. Zwischendurch tauchte Missi bei mir auf um sich ihr Werkzeug reparieren zu lassen, was ich schnell erledigte. Die Arbeiten am Schiff zogen sich bis tief in die Nacht, dann musste ich eine Pause einlegen weil ich zu erschöpft war. Ich ging zu Bett und machte gleich im frühen Morgengrauen weiter.
      Als die Dämmerung einsetzte konnte ich das Schiff endlich fertigstellen. Jetzt werde ich erstmal Ausschlafen und es morgen beladen.
    • Unendliche Weiten

      Es ist eine Weile her als ich das letzte mal geschrieben hatte. Es lag zu einem daran, dass mein Schiff endlich seetüchtig ist und ich viel um die Ohren hatte. Der kleinen Anya geht es wieder besser. Ich schaue öfters mal nach Ihr. Wie ich gemerkt habe schaut dieser Andy auch öfters mal nach ihr. Ich hatte bei den Tradern gesehen wie er Anya spioniert hatte. Als ich ihn dazu befragte, sagte er mir dass er nach Nino Ausschau hält. Es ist davon ausgehen das Nino sich nicht wieder bei Ihr so schnell blicken lässt. Auch habe ich eine größere Runde mit meinem neuen Schiff zu den näheren Inseln gemacht. In der großen Bucht von der Obeliskeninsel entsteht eine Art Siedlung. Mal schauen wie es sich entwickelt. Auch dieser Olli (Anmerkung: Kapitän der Siedlung) war den einen Tag bei mir und wollte einen Schmelzofen gebaut haben, ebenfalls erkundigte er sich nach meinen Preisen für diverse Metallkonstruktionen.


      Da es etwas ruhiger wurde, was Kundenaufträge betrifft habe ich begonnen mit den neuen Legierungen zu experimentieren. Andy wollte ja lieber einen Bogen haben da er nicht mit einer Armbrust zurecht kommt. Also versuchte ich eine Art Kompoundbogen zu schmieden, leicht, flexibel und trotzdem Fest genug um ordentlich zu federn. Als ich Ihn traf machte ich ihm ein Angebot, dass vielleicht sein Interesse geweckt hat.


      Anya tauchte bei mir auf und berichtete mir das Nino zugeschlagen hat. Er hat sich an Caris vergriffen und sie soll es grad so überlebt haben. Dieses Schwein!!! Auch soll er ein Artefakt von Ciro gestohlen haben, welches wohl erhebliche Gefahren birgt. Irgendwie haben diese Artefakte eine Macht. Zumindest scheint dieser Nino davon besessen zu sein! Anya meinte nur das ich mich ausreichend bewaffnen soll. Auch sagte sie etwas, dass er früher oder später bei einer schwebenden Insel auftauchen wird.


      Ich habe mich entschlossen nach dieser schwebenden Insel zu suchen. Es kann nie schlecht sein wenn man ein wenig die örtlichen Gegebenheiten kennt...



    • Der Störenfried

      *Während ich so auf See unterwegs war las ich etwas in meinem Tagebuch. Ich las einen Eintrag der sich ein paar Tage vor meiner Abfahrt ereignet hatte.*

      ...Irgendetwas schleicht um meine Basis. Als ich nachsehen wollte entdeckte ich einen riesigen Skorpion. Ich habe schon mal welche auf anderen Inseln gesehen aber bei mir auf der Insel noch nicht und vor allem nicht so nah an meinem Heim. Ich ging wieder ins Haus. Was mach ich nur? Ich beschloss die Gitter, die ich noch vom Auftrag vom Wolfsmenschen übrig hatte, zu nutzen um eine Art Falle zu bauen. Ich stellte die Gitter auf ein Holzfundament und davor eine Rampe und ließ so einen Eingang. Ich nahm etwas von dem herrlich duftenden Räucherfleisch und platzierte es als Köder. Es verging ein ganzer Tag aber der Skorpion ließ sich nicht blicken. Ich tauschte den Köder gegen normales Fleisch aus. Auch am nächsten Tag war nichts mehr von dem Skorpion zu sehen. Die Sonne brannte die ganze zeit auf die Falle nieder. Als ich am Nachmittag wieder den Köder kontrollierte war das Fleisch schon nicht mehr genießbar und voller Fliegen. Aber ich ließ es über Nacht liegen. Am nächsten Tag wurde ich recht früh durch lautes Metallklimpern geweckt. Ich schaute aus dem Fenster von meinem Schlafzimmer und sah wie der Skorpion in die Falle gegangen war...

      *Da die Dämmerung langsam einsetzte beschloss ich die Anker zu setzen und mich zu Bett zu legen*
    • Nicht mehr allein

      Grade hatte ich an meinem Steg fest gemacht und meine Sachen ausgeladen da tauchte der Wolfmensch bei mir auf. Er kam um die neue Spezialmunition abzuholen, welche sich beim Aufprall öffnet und die Flüssigkeit im Inneren freisetzt. Wahrscheinlich braucht er sie um so bestimmte Gifte effizienter zu nutzen. Auch hatte er sich seine restlichen Gitter abgeholt. Bei dem Skorpion hielten sie ja den Beanspruchungen stand. Mal schauen was er beim nächsten Besuch berichtet. Dann hatte er noch einen Sonderauftrag, er fragte ob ich kleine Metallplatten habe welche man in eine Lederrüstung einarbeiten könne. Zufälligerweise hatte ich noch ein paar meiner ersten Platten, welche zu klein für eine normale Plattenrüstung waren auf Lager. Ich gab sie Ihm mit.

      Ich war grade am Strand unterwegs um nach ein paar Eier von wilden Dinos zu schauen da sah ich plötzlich dieses helle Licht. Ich ging hin um zu schauen was dort vor sich geht, da sah ich dass ich mit meiner Vermutung richtig lag. Ein Neuankömmling! Ein Mann in meinem Alter, der etwas verwirrt war. Er stellte sich als Yoso vor und machte einen normalen Eindruck. Ich nahm Ihn erst mal mit zu mir Nachhause und gab Ihm was zum Anziehen und was zu essen. Wir unterhielten uns die ganze Nacht und ich versuchte Ihm zu erklären was geschehen war.

      Am nächsten Tag zeigte ich Ihm mein Heim und bot Ihm an erst mal bei mir zu bleiben. Andy kam auch vorbei und holte sich seine bestellte Spitzhacke ab. Ich stellte Ihm auch gleich Yoso vor. Ein wenig später tauchte auch Anya bei mir auf und fragte nach einer leichten aber stabilen Rüstung. Yoso betrachtete sie gleich von oben bis unten und meinte das sie doch stabiles Leder nehmen könnte. Dabei kam raus, dass er sich damit anscheinend auskennt. Anya wollte aber eine leichte Plattenrüstung haben. Ich nahm ihre Körpermaße und sagte das ich die Rüstung zu morgen fertig stelle. Da sie möglichst leicht sein sollte konnte ich keine dicken Stahlplatten nehmen aber ich denke die Rüstung wird Ihren Ansprüchen genügen. Am nächsten Tag kahm sie zum anprobieren vorbei. Da ich aber selten weibliche Kunden habe die Rüstungen anprobieren ließ ich sie in der Werkstatt alleine zum Umziehen. Dabei sah ich das Ciro auf meiner Veranda war und sich mit Yoso unterhielt. Als Anya fertig mit anprobieren war öffnete ich wieder die Werkstatt. Sie war sehr zufrieden und kaufte die Rüstung auch gleich. Es war schon spät geworden und ich ging mit Yoso ins Haus. Ich hatte Ihm ein Bett und eine Kiste bereitgestellt. Mein Gold habe ich vorsorglich versteckt.
    • Mit großem Getöse

      Es waren ein paar Tage vergangen. Yoso hatte sich zwar schon etwas eingelebt aber trotzdem braucht er noch Zeit. Darum lehnte er auch mein Angebot ab als ich ihm sagte das ich für ein paar Tage verreise. Ich wollte mal schauen ob ich evtl. noch seltene Erze für bessere Legierungen finde.

      Nach 2 Tagen kam ich zurück weil meine Vorräte schlecht kalkuliert waren. Als ich Zuhause an kam fand ich nur eine kurze Nachricht von Yoso in der er schrieb, dass er mit den anderen nach Tortuga gefahren ist. Ich schaute nach eingegangenen Bestellungen und da war doch tatsächlich eine Bestellung. Andy wollte von mir Handschellen, eine Plattenrüstung und ein Schwert. Ich fertigte die Sachen an und legte sie in eine Kiste, welche ich verschloss und den Schlüssel an den Schulterdrachen band den er bei mir auf der Veranda gelassen hatte. Der kleine Schulterdrachen flog auch gleich los. Na mal schauen ob das klappt. Notfalls hatte ich ja einen Zweitschlüssel.

      Am nächsten Morgen belud ich mein Schiff, diesmal mit einem ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln. Ich segelte in Richtung Schwebende Insel und setzte meine Anker als ich in Sichtweite war.
      Mitten in der Nacht wurde ich wach gerissen von einem hellen Licht, kurze Zeit später war ein ohrenbetäubender Lärm und die Erde erzitterte. Ich rannte sofort an Deck und sah wie von der Schwebenden Insel ein riesiger dunkler Schatten Richtung Tortuga flog. Ich lichtete sofort den Anker und machte mich auf dem Weg nachhause.
    • Der Mastbruch

      Da ich mitten in der Nacht losgesegelt war, konnte ich nicht weit sehen. Und irgendwie hatte ich es geschafft die falsche Route zu nehmen. Ich war in eine Art Sumpf gelandet. Das Wasser wurde immer flacher und der Bewuchs dichter. Wo war ich hier? Ein Glück war mein Boot ohne großen Tiefgang. Es schrabte zwar als ich über die hohen Wurzeln dieser Sumpfbäume hinwegglitt aber irgendwie schaffte ich es aus diesen Sumpf hinaus. Also das war definitiv der falsche Weg zurück nachhause. Zu allem Unglück zog jetzt auch noch ein heftiges Gewitter auf. Die Wellen peitschten über das Boot und der Sturm zerrte am Segel. Als ich grade das Segel einholen wollte passierte es. Es kam eine starke Boe und das Holz vom Hauptmast zerbarst. Ich versuchte zu retten was zu retten war und ging erstmal unter Deck um das Gewitter auszusitzen.

      Das Gewitter dauerte die ganze Nacht an. Am nächsten Morgen machte ich dann eine Schadensbegutachtung. Der Hauptmast war gebrochen. Die Nebensegel waren zerfetzt. Und..... oh mein Gott. Erst jetzt sah ich das mein Boot langsam auf eine Art Wasserfall zudriftete. Sofort schmiss ich den Anker. Ich kam an einer Klippe unweit des Wasserfalls zum stehen. Die Strömung zog an der Kette, welche aber solide sein müsste denn schließlich hatte ich sie selbst gefertigt. Aber zur Sicherheit vertaute ich das Boot noch an der Felswand.

      Nun liege ich hier mit meinem Boot. Ein Glück hab ich ausreichend Vorräte. Mal schauen wann mich jemand findet...
    • Oh Gott sei Dank

      Es geschehen noch Wunder. Ciro und Anya tauchten nach einer halben Ewigkeit bei meinem Boot auf. Es müssen bereits Wochen vergangen sein. Ciro hat auch ein neues Flugtier. Es sieht wie eine Art Condor aus, nur ein wenig größer. Wirklich beeindruckend! Als wir überlegten wie ich wieder mit dem Boot nach Hause komme, erschien uns die beste Möglichkeit zu sein dass er mich wieder greift und nachhause bringt. Ich krallte mich wieder ordentlich fest.
      Als wir bei meinem Heim ankamen sahen wir wie ein Rudel wildgewordene Dodos auf den Käfig mit dem Skorpion losging. Als wir uns näherten stürmte dieses Rudel auch gleich auf uns los. Wir schossen alle nieder. Bei der näheren Betrachtung viel uns auf das dies keine normalen Dodos waren. Die Haut hing überall in Fetzen runter. Sie sahen wirklich krank aus. Zur Sicherheit verbrannten wir alles. Dann gingen wir in mein Haus wo ich erstmal eine ordentliche Fleischsuppe kochen musste. In dieser Zeit wurde ich auf den neusten Stand gebracht. Gut zu wissen das dieser Dreckssack von Nino endlich Geschichte war.
      Anya und Ciro wollten noch weiter nach Tortuga um zu schauen ob dort auch diese Viecher auftauchen. Ich blieb Zuhause um die benötigten Verankerungen und Beschläge für den Hauptmast zu fertigen.
      Nachdem ich endlich wieder im heimischen Bett schlafen konnte machte ich mich gleich früh auf um mein Boot zu reparieren. Es klappte sehr gut und mein kleiner gefiederter Freund hatte ganz schön zu schleppen. Ein neuer Mast war angebracht und ich segelte zurück.

      Am nächsten Tag fuhr ich nach Tortuga um mit dem Captain über eine Möglichkeit zu plaudern in Tortuga meine Waren zu verkaufen. Wir einigten uns und ich nahm schon meine erste Bestellung von einem Ricson an. Er wollte, wie Ciro auch, stabile Gitter für seinen Stall haben.
      Als ich wieder Zuhause war arbeitete ich gleich die Bestellung ab und fertigte noch ein paar Waren für meinen Marktstand. Weil ich noch ein paar Materialien benötigte flog ich nochmal zu den Tradern. Auf dem Rückweg sah ich eine riesige Flugechse die mit einem Bronto kämpfte. Ich schaute durchs Fernrohr und sah einen Drachen. Wirklich ein Drache ohne Reiter. Seine Flügel sahen zerfetzt aus. Zur Sicherheit flog ich einen großen Bogen um diesen herum. Als ich wieder Zuhause war entschloss ich mich meine Basis etwas besser zu Verteidigen. Ich baute einen kleinen Turm und setzte oben eine Art Balliste drauf. Damit sollte ich im Ernstfall so eine geflügelte Bestie zur Strecke bringen können. Da es schon spät war ging ich erst mal schlafen um morgen zeitig nach Tortuga zu fahren.

      Ich war grade in Tortuga angekommen da traf ich auch Ricson. Er war sehr überrascht das ich seine Gitter schon fertig hatte. Dabei gestand er mir auch, dass er die volle Summe noch nicht zusammen hatte. Wir einigten uns auf eine Teilzahlung. Auch Andy kaufte eine Armbrust bei mir. Da er ebenfalls kein Gold hatte, einigten wir uns anderweitig. Um den Tag perfekt zu machen schaute ich bei der Taverne vorbei. Dort traf ich auf Missi die auch grade etwas Zeit hatte. Sie schenkte mir ein ordentliches Starkbier ein. Was für ein Hochgenuss! Es ist schon Ewigkeiten her als ich mein letztes Bier hatte. Und endlich jemanden zu finden der so ein köstliches Bier brauen kann. Einfach Traumhaft. Als ich das Bier ausgetrunken hatte war meine Erinnerung auch schon lückenhaft. Ich wusste nur noch das die kleine Anya vollkommen aufgelöst an kam und meinte es ist was schlimmes passiert. Ein grelles Licht und ein unüberhörbarer Donner... ich sagte Ihr das ich einen Drachen gesehen habe...dann erwachte ich völlig verkatert auf meinem Boot.

      Es vergingen 1-2 Tage ohne größere Vorkommnisse. Der Wolf und Caris kamen zum plaudern vorbei. Dabei merkte ich das Caris anscheinend das erste mal Alkohol getrunken hat. Sie war ja schon recht niedlich wie Sie so vor sich hin lallte.
      Außerdem war ich Metallerz abbauen und stockte meine Vorräte etwas auf. Am Strand konnte ich beobachten, dass diese geflügelte Bestie immer näher zu meiner Insel kam. Anscheinend werde ich die Balliste doch bald einsetzen müssen.

      Da kommt man nichts ahnend morgens aus dem Haus und muss mit ansehen wie dieses Mistvieh um das traute Heim kreist. Ich ging sofort auf meinem Turm und lud die Balliste durch. 2.gut gezielte Schüsse reichten aus um die Bestie zu schwächen. Als sie landete nahm ich meine meisterlich gefertigte Höllendoppelflinte und gab Ihr den Rest. Auch diese Bestie hatte die selben Anzeichen wie diese kranken Dodos. Muss eine Art Krankheit sein. nur das die Dodos todesmutig und recht zäh werden und die Drachen anscheinend sehr stark geschwächt. als ich die Bestie zerhackte und verbrannte sah ich nicht weit entfernt eine weitere. Ich nahm mein Präzisionsgewehr und zielte genau auf den Kopf. Nach ein paar Schüssen war auch die stark im fliegen beeinträchtigt worauf die Höllenflinte den Rest erledigte. Auch dort ging es wieder leichter als gedacht. Es scheint als würden diese Drachen wirklich unter der Krankheit leiden. Auch konnten diese kein Feuer speien. Eigenartig.

      Ich wollte nach Tortuga segeln um den Captain den fälligen Zoll zu entrichten da entdeckte ich eine weitere Bestie am Strand. Die verbreiten sich ja wie eine Plage. Also wieder gleiches Spiel. Als diese Bestie tot war kam auch Andy zu mir geflogen. Er nutzte die Gelegenheit um seine Schulden zu bezahlen. Und wir plauderten kurz. Auch Caris und Ciro waren in der Gegend und wollten ebenfalls zu dem Captain. Sie hatten ihm wohl irgendwelche Tiere besorgt. Plötzlich sahen wir wie 2 weitere Drachen auf Tortuge zuhielten. Wir fackelten nicht lange und zogen unsere Waffen um den Viechern den Gar aus zu machen. Anschließend erzählte Caris was von irgend einer Drachenpest. Dies erklärte natürlich einiges. Da der Captain nicht zu Gegen war und ein Gewitter aufzog gingen wir bei mir an Board wo die beiden eine Bestellung bei mir aufgaben. Als das Gewitter vorüber und der Captain noch nicht wieder aufgetaucht war machte ich mich auf den Heimweg.
    • Tortuga wächst

      Was bei meinen Erlebnissen ein wenig untergegangen war. Vor ein paar Tagen traf ich einen kleinen Jungen in Tortuga. Alexander hieß er. Ein kleiner Schuljunge der sehr beeindruckt von mir war ohne das ich etwas getan hatte. Ich baute nur meinen Rüstungsständer auf und er war fasziniert davon. Er fragt mich ob ich auch ein Erfinder bin. Anscheinend tüftelt er auch gerne. Der kleine kam aus den staunen nicht mehr raus. Ich denke in Tortuga ist er erst mal sicher aufgehoben.