Das Tier unter den Menschen...

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    • Das Tier unter den Menschen...


      NameLincoln, die blinde Bestie
      Alter28 Erdenjahre
      Größe186 cm
      Gewicht83 kilogramm
      TätigkeitSklave
      BesonderheitenTattoo, fast Blind





      “1000…weniger 7”

      Sie begraben meinen Kopf im Staub der Höhle und ich beginne zu zählen. Das erste mal. 1000 weniger 7. Mein Mantra. Meine Zuflucht. Meine Rettung. Ihre ledernen Schuhe bohren sich in meine Rippen, sodass ich jede einzelne spüre. Ich will schreien, doch das Blut welches sich in meinem Mund sammelt, lässt mich lediglich husten.

      “993…weniger 7”

      Gesprochen habe ich das letzte mal in der alten Welt wie sie, sie nennen. Mit 16 Jahren, als ich hierher kam war alles anders. Ich war noch so jung und so unschuldig als sie mich mich fanden. Ich hatte solch eine Angst als sie mit ihren dreckigen Händen nach mir griffen. Wie Gespenster unter dem Bett, zogen sie mich ohne Gnade direkt in die Dunkelheit.

      “986...weniger 7”

      Wie ein Tier ließen sie mich um mein Essen kämpfen. Ich höre ihre Stimmen und was sagen sie mir? Sie sagen mir, dass ich nichts wert bin. Sagen mir, dass ich von niemandem gebraucht werde, also soll ich lieber meine Fäuste heben, denn für mich wird sonst niemand kämpfen.

      “979…weniger 7”

      Ich esse und schlafe bei den Schlangen und Raptoren. Ich höre wie sie sagen ich seist nicht berechtigt, einen einzigen Atemzug zu machen, da ich nur eine einzige Verschwendung bin. Was tut man also? Aufgeben? Sich vollkommen den Stimmen hingeben und ihr Sklave sein? Anfangs tut man das. Man wird zu ihrem Haustier. Man benimmt sich wie ein Hund.

      “972…weniger 7”

      Diese Stimme die ich höre, sie heißt Lopard. Diesen Namen höre ich stets in meinem Kopf. Er hält mich als seine Bestie an einer Kette. Ich kämpfe für ihn gegen Tiere und andere von den Männern ohne Gesicht damit er lächelt. Ich will das lacht. das er fröhlich ist. Ich will sie sogar töten. Töten für ihn damit er mich liebt. Damit er stolz auf mich ist.

      “965…weniger 7”

      Doch was bekomme ich? Er spuckt mir in mein Gesicht. Er lacht mich aus oder verletzt mich mit der scharfen Klinge seines Schwerts. Manchmal schießt er auch mit seinem Bogen auf mich. Oft schaffe ich es nicht auszuweichen, dann spüre ich wie sich die steinerne Spitze durch mein Fleisch frisst. Trotzdem oder genau deshalb gehorche ich ihm. Ich will Anerkennung.

      “958…weniger 7”

      Deshalb zähle ich seit ich hier bin. Warum? Damit ich nicht verrückt werde. Damit mein Kopf nicht so wird wie mein Körper. Vernarbt. Verletzt. Gezeichnet. Damit der Verstand wach bleibt und nicht einschläft wie meine Stimme. Damit er mich nicht verlässt wie mein Augenlicht.

      “951...weniger 7”

      Die Stimmen dieser menschen sind böse. Sie wollen das ich Dinge tue. Sie machen mich verrückt. Ich zähle. Immer wieder zähle ich aber es hört nicht auf. Ich will das es nicht mehr so ist. Ich will mit meinen Freunden durch die Wälder rennen. Ich traue mich aber nicht. Ich kann es nicht.

      “944...weniger 7”

      Sie haben mir meinen Freund genommen. Der kleine Affe auf meiner Schulter. Weil er Lopard etwas von seinem Teller genommen hat. Er hat ihm einfach das Genick gebrochen. Ich höre immer noch wie es knackt. Diese Stimme, ich höre sie wie sie Lacht. Wie sie darüber lacht diesen kleinen wehrlosen Affen getötet zu haben. Jetzt höre ich eine ander Stimme in meinem Kopf. Sie sagt Dinge. Quäle diese Stimmen, die dich gequält haben. Raube ihnen die Kraft und reiße ihnen das Herz heraus. Sie sind tief in dir und du kannst sie nicht loswerden. Du kannst sie nur Leiden lassen. Dein Unterbewusstsein ist zu grausamen Gedanken fähig und nur diese allein kannst du verwenden, um ihnen zu zeigen, dass sie falsch lagen. Dass sie die ganze Zeit über gelogen hatten. Du kannst es sie spüren lassen. Ziehe ihnen die Haut bei lebendigem Leib ab und lasse dir Zeit. Lass sie leiden für alles. Für alles, was sie dir angetan hatten. Denke immer daran, dass sie es verdient haben und diese Qualen werden nie bestraft. Du kannst tun und lassen, was du willst. Niemand kann dich belangen und du wirst frei sein. So frei, wie du es dir immer gewünscht hast. Damit du rennen kannst. Diese ganze Zeit über bist du mit der Last deines Schlüssels umher gewandert und hast auf seinen Zweck gewartet. Sein Zweck erfüllt sich, wenn du die Stimmen gehen lässt. Aber so gehen lässt, dass sie nicht mehr wiederkommen können. Lass die Stimmen gehen. In die Ferne. Ganz weit weg und sei frei.

      “493...weniger 7”

      Ich zähle weiter als ich die Stimmen zum schweigen bringe. Es ist leicht weil sie mir nicht zutrauen das ich ihnen weh tue. Das ich ihnen die Worte nehme. Es wird so leise.So still. Ich kann die Wellen hören. Das Gras riechen. Ich schmecke den Sumpf auf der Zunge. Keine störgeräusche mehr. Keine Stimmen außer dieser in meinem Kopf. Doch eine Fehlt noch. Ich muss sie finden. Die lauteste Stimme von allen.

      “286..weniger 7”


      **Man sieht wie Lopard in einem Lager der Gesichtslosen einige Sachen zusammen gepackt hat. Wohl will er aufbrechen.**

      “20...weniger 7”

      “Wer ist da?”

      “13...weniger 7”

      “Lincoln? Bist du das? Warum bist du nicht in deinem Käfig?”

      “6….weniger 7”

      “Und wie kommt es das du zählen kannst?”

      “AAAAARRRRGGGHHHHHH!!!!!!!”





      OOC
      Ich würde diesen Char gerne als nächstes Spielen, sollte Nash sterben. Dieser Char wird eine Herausforderung für mich und wohl auch das RP umfeld, da er Blind ist, sich selbst für eine Art Tier hält und kaum spricht. Ich bin gespannt wie es wird :D