[NPC Stamm] Das Omega-Pack

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      Ciro Liccardi am Grab seiner Eltern:
      “In der kalten Brise, durch die ich laufe, leben die Erinnerungen an euch weiter, für immer eingebrannt in mein geistiges Auge. Seit dem ich Schmerz und Trauer geweint habe, lebe und sterbe ich den Stolz, den mein Volk mir gegeben hat. Durch meine Taten stehe ich nun am Abgrund, hochstarrend dorthin, wo ein neuer Mond sein sollte. Kein Bedauern mehr, weil ich nichts zu verlieren habe, also werde ich mein Leben leben, so wie ich es für angebracht halte. Bis ich falle! Im weißen Schlund habe ich nie mit jemandem gesprochen oder mich jemandem geöffnet, habe mich selbst eingeschlossen. Habe gelernt, dass nur der Stärkere überlebt. Nur wer kaltherzig ist wird es schaffen. Ich warte hier am Abgrund bis sie kommen…”


      GründerCiro Liccardi alias Der Wolf
      OberhauptCaris & Ciro Liccardi
      Mitgliederzahl560 Männer & Frauen
      EntstehungCentra (The Center), 6 v.d.Z.
      Zerschlagen19 n.d.Z.
      WappentierDer Schattenwolf
      MottoDer einsame Wolf stirbt vielleicht aber das Rudel lebt ewig!
      MerkmalPelzrüstungen, weiße Tätowierungen


      Gegründet wurde das Omega-Pack auf Centra (The Center), ein Kontinent mit einer fliegenden Insel im Zentrum. Zuerst bestand das Rudel - wie es meist von den anderen Bewohnern der Insel genannt wurde- nur aus Ciro Liccardi und seinen Wölfen. Nach und nach scharrte er Menschen der alten und auch der neuen Welt um sich, um gemeinsam gegen Bedrohungen auf Centra zu bestehen. Zusammen mit seinem Rudel bekämpfte er Drachen, Krankheiten und andere Gefahren die Centra bedrohten. Man könnte sagen die Leute respektierten und hassten ihn gleichermaßen, denn wer nicht zu seinem Rudel gehörte oder sich gar gegen ihn stellte, war für ihn nicht viel mehr als der Dreck unter seinen Füßen. Zusammenhalt war das A und O innerhalb des Rudels, was sie auch nach außen hin zeigten. Stärke beweisen und nützlich sein. Das waren Eigenschaften die ein Rudelmitglied auszeichneten. So war der eine ein gewiefter Dieb, während der andere gut darin war Tiere zu jagen. Wie ein einzelner Stock bricht, so waren sie einzeln ebenso zerbrechlich, doch zusammen, zu einem Bündel geeint, waren sie hoch und kräftig wie Bäume. Einige Zeit vor der Zusammenkunft nahm das Rudel ein Kind auf. Alexander Brandt. Ein 12 jähriger Junge der in der alten Welt geboren wurde und zuerst in Tortuga zuflucht fand.

      Dennoch hatte das Rudel einen schlechten Ruf. Man bezeichnete sie als Meuchelmörder, Barbaren oder Unmenschen. Man sagte ihnen stets nach, dass sie nichts anderes seien als Raubtiere ohne Fell. Die aus purer Lust jagten, nahmen aber dennoch dankend ihre Hilfe an, wenn sie angegriffen wurden. Der Großteil der Mitglieder bestand anfangs aus Frauen und das obwohl man doch sagt Männer seien das starke Geschlecht. Im Laufe der Jahre änderte sich das Geschlechterverhältnis aber zu einer ausgewogeneren 40% zu 60% Verteilung. Nach der Zusammenkunft bekam das Rudel viel Zulauf, da sie fast als einzigste wussten, wie man in gefährlichen Gebieten überlebte.

      Anführer dieses Rudels waren auch auf Ragnarok Ciro und Caris Liccardi, neben ihnen als Stellvertreterin Anya Meier, eine ehemalige Lowblood, die sich bereits auf Centra einen Namen machte, als sie die überzogenen Moralvorstellungen der alten Welt ablegen musste.Das Anführerpaar -von den Clanmitglieder aber nur Alphas genannt- zog zwei Kinder auf, hatte aber nur einen leiblichen Sohn, der andere war adoptiert. Alexander Brandt lebte seit seinem 12 Lebensjahr auf Centra, wurde mit etwa 13 Jahren in das Rudel aufgenommen und obwohl er nicht Ciros leiblicher Sohn war, nannte er ihn stets “mein ältester Sohn”. Ihr erstgeborener Sohn, Niccolo, wurde nach Ciros Vater benannt und sollte eines Tages das Rudel anführen, zumindest hätte es so sein sollen doch die Überlieferungen zeigen, dass es nie dazu kam. Kurz vor der Zusammenkunft trat Atius Tirawa, "der große Geist" genannt, dem Rudel bei und machte sich schnell einen Namen. Seine Weisheiten beeindruckten viele in den Reihen des Rudels, weshalb schleichend auch Begriffe eines Volkes der alten Welt eingebürgerten. Über die Jahre verschmolzen die verschiedensten Worte, Begriffe und Betitelungen aus alter und neuer Welt miteinander und bekamen ganz neue Werte sowie Bedeutungen.

      Nach der Zusammenkunft hatte sich auch das Omega-Pack mit den 3 großen Clans zusammengetan, um gegen die Zaldrīzen und ihre Meister vorzugehen. Nach der Zerschlagung der Zaldrīzen und Voktys, entschied man dass das Omega-Pack die Grenzen bewachen sollte und dafür die naturgegebene Grenze aus Bergen zugesprochen bekommt. Zudem erhielten sie Eisdracheneier, weshalb die kalten Regionen als neue Heimat erstrecht Sinn ergaben. Bis 17 n.d.Z. gab es kaum nennenswerte Vorkommnisse zwischen den großen Clans. Weder positiv noch negativ. Das Rudel bewachte mit ihren Kriegern und Soldaten die Grenzen bis es zur Schlacht um Caspers Hill kam. Die Gesichtslosen waren es Leid nur in den Sümpfen und Wäldern zu leben, also griffen sie über den westlichen Grenzwall den Omega-Pack an, um dann anschließend die einzelnen Städte und Dörfer der vereinten Stämme zu erobern. Auch die Gesichtslosen waren gespaltener Meinung, daher hielt sich die Schlacht in einem fairen Rahmen, den die Gesichtslosen griffen nicht mit ihrer vollen Kraft an. Die an Eis und Schnee gewohnten Krieger der schwarzen Meute (Elitesoldaten des Omega-Packs) hielten selbst gegen die Giftdrachen stand und konnten den Angriff unter kleinen Verlusten zurück schlagen. Dario Haradan, der Anführer im Gebiet Gesichtslosen, dementierte jegliche Zusammenhang mit seiner Person und versicherte, dass die Gesichtslosen nichts mit diesem Angriff zutun hatten. Trotz Misstrauen auf Seiten der Grenzer, ließ man die Sache auf sich beruhen. Ein fataler Fehler wie sich später herausstellte. Im darauffolgenden Jahr sammelten sich junge Rebellenführer aus verschiedensten Dörfern und Clans der Sümpfe, schlossen sich zusammen und lehnten sich gegen das System der großen Vier auf.. Immer wieder gab es Attentate auf Anführer/Könige oder Angriffe auf den Grenzwall. Ob Norden oder Süden, von beiden Seiten wurden die Grenzer belagert und mussten fast täglich gegen Angreifer bestehen. Eine mühsame und vor allem kraftraubende Aufgabe, was auch in den Reihen der sonst so loyalen Angehörigen des Omega-Packs zu Unmut führte. Ein Angriff folgte dem nächsten und selbst die schwarze Meute hatte es schwer Stand zu halten. Um etwa 19 n.d.Z. nahmen die Kämpfe und Überfälle zu. Das einzige was die Grenzer am Leben hielt, war das blinde Vertrauen zueinander, doch genau das wurde dem Rudel zum Verhängnis. Zusammen mit seinem Vater, war Alexander, der Hauptmann der weißen Front und adoptierter Sohn Ciro Liccardis, direkt mitten auf den Schlachtfeldern. Als Leader der weißen Front, war es eben seine Aufgabe. Sein Bruder hingegen war Anführer der schwarzen Meute und taktierte mit seiner Mutter am anderen Ende des Walls. Gerade als man auf beiden Wall Seiten zu einem Gegenschlag ansetzen wollte, fielen der Liccardi Familie ihre eigenen Leute in den Rücken. Wohl hatte man ihnen versprochen nie wieder eine Grenze bewachen zu müssen oder in den warmen Süden zu ziehen, was ihnen ausreichte, um ihre Loyalität zu brechen. Trotz langjähriger Kampferfahrung war Verrat eben die Waffe, die der Familie das Leben kostete. Die Abtrünnigen ließen nach außen vermuten, dass die Söhne der Anführer bei einem Putschversuch scheiterten und setzten ein gehöriges Kopfgeld auf die flüchtigen überlebenden Brüder aus. Der Verbleib der Brüder ist bis heute ungeklärt. Der Hinterhalt konnte zwar zurückgeschlagen werden, doch war das Rudel in minimierter Besetzung und ohne Anführer Machtlos gegen die darauffolgenden Schlachten. Die Grenzen fielen und erneut wechselten Rudelmitglieder die Seiten. Zusammen mit Gesichtslosen und Abtrünnigen mordeten und schlachteten sie sich durch den Süden. Erst der Cleanout beendete das Chaos.

      Tiere
      Aufgrund ihres Wappentiers gehörten stets Wölfe und später auch Wildhunde an die Seite jedes Rudelmitglieds. Darüberhinaus hielten sie Tiere bei sich die entweder Wärme spendeten oder aber Fell hatten um in den eisigen Gebieten zu überleben. Selten sah man Echsen oder Lederflügler. Wie die anderen der großen Vier bekamen auch die Anführer des Rudels einen Greif von den Manticoren geschenkt als Zeichen der Neutralität und des Friedens.